17.01.2008 | 00:34

St. Pölten hat ein neues, modernes Stadtbus-Konzept

LH Pröll: Stadt und Land ziehen an einem Strang

Startschuss für neues Stadtbus-Konzept in St. Pölten: Im Bild Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesminister Werner Faymann und Bürgermeister Matthias Stadler (v.l.n.r.).
Startschuss für neues Stadtbus-Konzept in St. Pölten: Im Bild Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesminister Werner Faymann und Bürgermeister Matthias Stadler (v.l.n.r.).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

St. Pölten hat ein starkes Zeichen im Ausbau des öffentlichen Verkehrs gesetzt: Mit finanzieller Hilfe des Bundes und des Landes wurde in der Landeshauptstadt ein neues Stadtbus-Konzept umgesetzt und die ersten erdgasbetriebenen und voll klimatisierten Niederflurbusse in Betrieb genommen. „Damit wird einmal mehr auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Stadt und Land sowie die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich unterstrichen", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei der offiziellen Eröffnung des neuen Stadtbus-Systems.

Nach mehrjährigen Planungsarbeiten wurde in der Stadt ein durchgehender Taktplan geschaffen, der auf 10 Linien die Stadtteile Radlberg, Pottenbrunn, Ratzersdorf, Viehofen, Wagram, Stattersdorf, Spatzern und Harland verbindet. Insgesamt gibt es laut Bürgermeister Matthias Stadler 333 Busstationen. Dazu sind Busse und Haltestellen in einem einheitlichen, leicht erkennbaren so genannten „LUP"-System gestaltet. Die Linienführung ist sternförmig von den äußeren Stadtteilen ins Zentrum bzw. Bahnhof angeordnet; zumindest im Halb-Stunden-Takt in alle Stadtteile, teilweise in 10-Minuten-Intervallen im Zentrum bzw. in 5-Minuten-Intervallen im Bereich des Bahnhofes. Das Landhausviertel wird durch zwei Buslinien erschlossen, die Anbindung erfolgt im 15-Minuten-Takt.

Die vorrangigste Innovation ist der Einsatz von Erdgasbussen. Heuer werden bereits 12 Erdgasbusse zum Einsatz kommen; bis 2010 soll die gesamte Flotte auf Ergasbusse umgestellt werden.

Stadt, Land und Bund übernehmen ein Drittel der jährlichen Betriebskosten. Das Land unterstützt auch die Ausstattung der Haltestellen (elektronische Haltestellenansagen, Bildschirmanzeige etc.) und gewährte zusätzlich eine Startförderung für die ersten Erdgasbusse. „Ein weiterer Beweis", so Pröll, „dass Stadt und Land an einem Strang ziehen". Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist auch in Zukunft ein ganz zentrales Anliegen des Landes. Die Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich bis 2012 bezifferte der Landeshauptmann mit 2,5 Milliarden Euro, jene in den Straßenausbau mit 2 Milliarden Euro.

Bundesminister Werner Faymann zollte der Entwicklung der Landeshauptstadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten großen Respekt. Das neue Stadtbuskonzept sei ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.   

Im Zuge des Umbaus des Hauptbahnhofes St. Pölten werden auch die Bahnhofsvorplätze Nord und Süd neu gestaltet und die Bushaltestellen neu organisiert. Am Vorplatz Nord werden 11 Bushaltestellen eingerichtet, am Vorplatz Süd 6 Haltestellen. 

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