10.01.2008 | 09:03

Neujahrsempfang der NÖ Wirtschaftskammer

Pröll: Nächstes Jahr Platz 1 in Standortqualität

Von einer spannenden Zeit mit Perspektiven und Fragezeichen sprach Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, 9. Jänner, beim Neujahrsempfang der NÖ Wirtschaftskammer im Palais NÖ in Wien, an dem seitens der Landesregierung neben dem Landeshauptmann auch Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrätin Karin Kadenbach teilnahmen. Niederösterreich könne zwar nicht die Welt auf den Kopf stellen oder die Weltpolitik beeinflussen, habe aber die Chance, das Land so zu positionieren, dass Lebens- und Umweltqualität, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung voll zur Entfaltung kämen, so Pröll.

Niederösterreich habe in schwierigen Jahren Unglaubliches bewältigt, so der Landeshauptmann weiter, das trage jetzt Früchte. Das Land habe sich von einer Grenz- zu einer Kern- und schließlich einer Kraftregion für ganz Europa entwickelt. Der Infrastrukturausbau, das MedAustron-Projekt, die Elite-Universität u. a. seien weitere Mosaiksteine einer zu Optimismus Anlass gebenden Basis für die Zukunft. In Bezug auf die Standortqualität liege Niederösterreich österreichweit bereits auf dem zweiten Platz, erklärtes Ziel sei es, nächstes Jahr den ersten Platz einzunehmen.

Die niederösterreichische Wirtschaft sei dabei das Zugpferd im Land, meinte Pröll. Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik sei zudem die effizienteste Sozialpolitik: „Die Menschen in Niederösterreich spüren, dass niemand auf der Strecke bleiben muss. Das wird auch in Zukunft ein unumstößlicher Grundsatz bleiben". Die Standortqualität Niederösterreichs für internationale Unternehmen und Investoren liege auch in den klaren Verhältnissen und Entscheidungen im Land, sprach der Landeshauptmann abschließend auch die kommende Landtagswahl an: „Verwaschene politische Verhältnisse, Streitereien und Blockieren können wir in Niederösterreich nicht brauchen."

Niederösterreichs Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl betonte, die blau-gelbe Wirtschaft kenne schon lange keine Grenzen mehr. Das Exportvolumen 2007 habe mit 24 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht, die Exportquote Niederösterreichs betrage 40,5 Prozent. Niederösterreich halte nahezu ein Viertel des gesamtösterreichischen Exportvolumens und schaffe damit jährlich 5.000 neue Arbeitsplätze. Besonders erfreulich seien die hohen Export-Steigerungsraten in die neuen Mitgliedsländer der EU.

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