30.11.2007 | 13:26

„Der Kreislauf der Natur" und „Wissen zum Essen"

Bewährte und neue Angebote der „umweltberatung" für Schulen

Wie aus einer Blüte ein Apfel und daraus wieder Kompost wird und welche Tiere im Boden „arbeiten", darüber informiert seit 2004 die Aktion „Kreislauf der Natur" der „umweltberatung" Niederösterreich. Fast 3.700 Jugendliche haben im vergangenen Schuljahr bei diesen Umweltprojekten mitgemacht, die jetzt wieder in den heimischen Volksschulen angeboten werden. Zum Start gibt es Kreislauf-Workshops mit den Spezialisten der „umweltberatung", danach führen die Lehrer und Lehrerinnen mit den Kindern Umweltschutzprojekte in der eigenen Schule durch - von der Anlage eines Komposthaufens über Naturlehrpfade bis hin zu einem gemeinsamen Baumhaus.

Zusätzlich gibt es von der „umweltberatung" die Bildungsmappe „Wissen zum Essen", die Schülern und Lehrern nach einer Einschulung gratis zur Verfügung gestellt wird. Darin wird darauf hingewiesen, dass das, was wir essen, nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinflusst, sondern auch Auswirkungen auf Boden, Luft, Wasser und Klima hat. Damit will man den emotionalen Zugang zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln stärken, zur Bewusstseinsbildung über die positiven Folgen gesunder Ernährung beitragen sowie den ländlichen Raum stärken.   

Oberstes Ziel dieser Initiativen ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulprogramm zu verankern und Schritt für Schritt anhand von konkreten Themen wie Energiesparen, Abfallvermeidung, ökologische Schulgeländegestaltung und Gesundheitsförderung sichtbar zu machen. Dabei soll es für die Kinder leicht nachvollziehbar sein, was das eigene Verhalten bewirken kann und wie leicht aktiver Umweltschutz ist. 

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Kampagnen ist es, die Angebote im Umweltbereich, die den Schülern und Lehrern zur Verfügung stehen, noch stärker fächerübergreifend aufeinander abzustimmen und damit unterstützende Rahmenbedingungen für ein eigenverantwortliches vernetztes Denken zu fördern. Ausgehend von den Erfahrungen in der Umweltbildung, sollen die heimischen Schulen noch mehr ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge vermitteln, um so zu Vorreitern in Sachen nachhaltiger Entwicklung zu werden.

Nähere Informationen und Buchung: „die umweltberatung" Niederösterreich, Kompetenzzentrum für Umweltbildung, Dipl.Ing. Birgit Gegenbauer, Telefon 02233/576 40, www.umweltberatung.at/umweltbildung.

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