22.11.2007 | 13:35

LH Pröll präsentierte Jahresbericht zum NÖ Mobilfunkpakt 2007

Menschen, Landschaft und Lebensqualität die Gewinner

„Der Pakt hat Sinn gemacht und sich für Niederösterreich gelohnt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Mobilfunkbetreibern funktioniert ausgezeichnet; wir haben eine konfliktträchtige Phase nobel ausgetragen, ein hohes Vertrauensverhältnis aufgebaut und in Niederösterreich eine Vorreiterrolle übernommen", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Geschäftsführern bzw. Vorständen der Mobilfunkbetreiber in Wien.

Konkret konnten bislang 15 Masten abgebaut bzw. die ursprünglich 800 einzeln genutzten Mastenstandorte um 67 Prozent reduziert werden. Die Mehrfachnutzung der Masten konnte dagegen auf 57 Prozent erhöht werden. Bei der Neuerrichtung von Masten wurde eine Mehrfachnutzung von 70 Prozent erreicht, die künftig auf 80 Prozent erhöht werden soll. Hinsichtlich der im Pakt als weiteres Ziel angepeilten „Mitwirkungsmöglichkeit der Gemeinden" wurde bekannt gegeben, dass bereits 343 niederösterreichische Gemeinden dem Pakt beigetreten sind. Dem Ziel, an die KonsumentInnen Kostenvorteile weiterzugeben, habe ebenso entsprochen werden können - die Entwicklung der Endkundenpreise weist seit Bestehen der Vertragsvereinbarung nach unten; ersichtlich wird eine Senkung im Kontext Erlös pro Minute um 35 Prozent seit Ende 2005. „Auch hier zeigt sich der Effekt des Mobilfunkpaktes", so Pröll.

Im Jahr 2005 kam es zwischen dem Land Niederösterreich und den fünf heimischen Mobilfunkbetreibern zu Verhandlungen, die schließlich in den am 28. Oktober 2005 von allen Verhandlungspartnern unterzeichneten „Mobilfunkpakt" mündeten.

Die Chief Executive Officers von T-Mobile Austria, ONE Austria GmbH, Mobilkom Austria und Hutchinson 3G Austria GmbH bezeichneten den Pakt als „hervorragend", „richtungweisend" und auch als „Mustermodell" und sprachen sich unisono dafür aus, dass andere Bundesländer hier dem Beispiel Niederösterreichs folgen sollten. Dr. Boris Nemsic von der Mobilkom Austria wies zudem darauf hin, dass der Erfolg des Mobilfunkpaktes insbesondere auch im Erreichen eines „Paradigmenwechsels" zu sehen sei: „250 Masten wurden nicht gebaut - das ist ein Erfolg."

VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger betonte insbesondere, dass der Mobilfunkpakt die Arbeit in den Gemeinden erleichtere und das niederösterreichische Modell auch jenseits der österreichischen Grenzen Furore gemacht habe.

In den kommenden Monaten sollen noch zwölf Masten abgebaut werden, je nach Witterung sieben noch bis zum Jahresende 2007.

 

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