09.11.2007 | 14:58

Wintereinbruch: Anstieg der Lawinengefahr

Plank rät zu besonderer Vorsicht bei Schitouren

Für das Wochenende werden starke Schneefälle erwartet, die bis in die Tallagen reichen können. Aufgrund des orkanartigen Windes im Gebirge ist auch zu Verfrachtungen des Neuschnees und mit einem deutlichen Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen.

Angesichts der von den Meteorologen prognostizierten Neuschneemengen rät Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank den Tourengehern zu äußerster Vorsicht: „Gerade zu Winterbeginn wird die Lawinengefahr von den Bergsteigern oft unterschätzt." Die Verbindung des Schnees mit dem Untergrund ist zu dieser Jahreszeit noch nicht stabil, sodass bereits kleine Belastungen ein Schneebrett auslösen können.

Alle wichtigen Informationen über die aktuelle Lawinengefahr werden auf der Landeshomepage http://www.lawinenwarndienst-niederoesterreich.at/ veröffentlicht. Plank appelliert angesichts der vorhergesagten Schneefälle in besonderem Maß an die Eigenverantwortlichkeit der Alpinisten: „Die regionale Einstufung der Lawinengefahr kann nie für alle Berge und Abfahrten repräsentativ sein. Angesichts der erwarteten Neuschneeverfrachtungen und Einwehungen ist jeder Schitourengeher aufgerufen, selbst eine besonders gewissenhafte Standortbeurteilung vorzunehmen."

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.

 

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