13.09.2007 | 11:37

Energieeffizienter Abgaswärmetauscher in der HTL Mödling

Plank: Neue Brennwerttechnologie für größte Schule Europas

Zur Energieoptimierung in der HTL Mödling nahm heute, 13. September, Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank einen modernen, europaweit einzigartigen Abgaswärmetauscher für den Heizkessel der Schule in Betrieb, durch den die Abwärme des Rauchgases effizienter genutzt werden kann. „Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Energie wird die HTL Mödling ihrer Vorbildrolle gerecht und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei den Jugendlichen als Entscheidungsträger von morgen“, betonte Plank. Ein effizienter Energieeinsatz und die Nutzung erneuerbarer Energieträger seien Garant einer nachhaltigen Energieversorgung für die nächsten Generationen. Das Land habe mit dem Energiemodell in Niederösterreich und den Masterplan für Umwelttechnologie (MUT) bereits wichtige Initiativen im Energiebereich gesetzt. „Kernpunkte sind dabei Energieeffizienz, Ausbau erneuerbarer Energie und die Vorreiterrolle Niederösterreichs bei Umwelttechnologie und Umweltdienstleistungen“, so Plank.

Im Zuge der Energiesparoffensive des Landes Niederösterreich werden öffentliche Gebäude energetisch optimiert. Die HTL Mödling ist eine der 38 niederösterreichischen Schulen in diesem Gebäudepool, deren gemeinsame Energiekosten bei 2,5 Millionen Euro pro Jahr liegen. Durch technische Maßnahmen soll jährlich rund ein Viertel der Kosten gespart werden. Die HTL Mödling ist mit insgesamt 3.426 Schülerinnen und Schülern das größte im Zuge dieses Projekts zu optimierende Gebäude, das im Rahmen eines Contracting-Modells mit der Firma Siemens umgesetzt wird. Die jährlichen Wärmekosten in der HTL Mödling betragen rund 300.000 Euro.

Beim Contracting-Modell übergibt der Gebäudeinhaber die Energieeinsparmaßnahmen an einen Spezialisten. Das bedeutet, Analyse, Planung und Umsetzung individueller Maßnahmen sowie deren Finanzierung obliegen einem so genannten Contracting-Unternehmen. Dieses Dienstleistungsunternehmen bringt die erforderlichen finanziellen und personellen Ressourcen in das Projekt ein. Im Gegenzug wird der Betrieb – über einen festzulegenden Zeitraum hinweg – an der Kosteneinspielung beteiligt. Dieses Modell ist ein Vorteil für alle Beteiligten, was sowohl die Sanierung der technischen Anlagen als auch die langfristige Energieeinsparung bedeutet.

Nähere Informationen: Siemens AG Österreich, Silvia Schwarz, Telefon 05/1707-240 45, Büro LR Plank, Telefon 02742/9005-12705.


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