11.09.2007 | 09:48

NÖ Land- und Forstwirtschaft in Zahlen

„Grüner Bericht 2006“ liegt vor

Interessantes und Wissenswertes über die wirtschaftliche Situation der Land- und Forstwirtschaft im abgelaufenen Kalenderjahr, gegliedert nach Betriebsgrößen, Betriebsformen und Produktionsgebieten, enthält der kürzlich erschienene „Grüne Bericht 2006“ auf insgesamt 162 Seiten. So ist das landwirtschaftliche Einkommen gestiegen, der Produktionswert der österreichischen Landwirtschaft lag 2006 bei 5,7 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 4,1 Prozent gegenüber 2005 entsprach. Auch die Agrarexporte haben stark zugenommen. Dies konnte durch Produktveredelungen und hohe Qualität der Erzeugnisse erreicht werden.

Die Weizenproduktion beispielsweise betrug in Niederösterreich im Vorjahr ca. 884.000 Tonnen, rund 63 Prozent des österreichischen Anteils. Bei der Gerste mit rund 525.500 Tonnen lag der Anteil bei 57 Prozent, bei den Zuckerrüben mit über 1,92 Millionen Tonnen bei 74 Prozent und bei den Kartoffeln mit 540.600 Tonnen bei 83 Prozent. Klar an der Spitze liegt Niederösterreich auch beim Weinbau. Die Weinernte in Niederösterreich betrug im Vorjahr 1.286.846 Hektoliter, österreichweit waren es insgesamt 2.256.297 Hektoliter.

An den landwirtschaftlich genutzten Flächen Österreichs hat Niederösterreich mit 941.200 Hektar einen Anteil von rund 29 Prozent. Davon beträgt der Anteil der Ackerfläche rund 75 Prozent, die Grünlandfläche 21 Prozent und die sonstigen Kulturflächen 4 Prozent. In Niederösterreich wurden im Jahr 2006 rund 458.900 Rinder gehalten, davon 105.600 Milchkühe.

Laut der Agrarstrukturerhebung im Jahr 2005 wurden in Niederösterreich 46.087 Betriebe bewirtschaftet. Mehr als 31 Prozent aller Landwirte verwalten weniger als 10 Hektar Fläche. 2005 lebten in den bäuerlichen Haushalten insgesamt 146.750 Personen von denen 102.600 Personen eine Teil- oder Vollbeschäftigung in der Landwirtschaft angegeben haben. Generell ist die agrarstrukturelle Entwicklung bestimmt durch die Abnahme der Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, durch eine Konzentration sowohl bei den Flächen als auch in der Tierhaltung und einer Verringerung der agrarischen Wohn- und Erwerbsbevölkerung.

Nähere Informationen: Abteilung Landwirtschaftsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung, Telefon 02742/9005-12976, www.noe.gv.at/service/LF/LF3/GrueneBericht.htm.


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