07.08.2007 | 13:26

Ein Drittel des heimischen Holzes geht in die Energiegewinnung

Zahl der Holzheizungen ist im Steigen

Aus dem aktuellen Bericht der Statistik Austria über die Nutzung der österreichischen Forste im Jahr 2006 geht hervor, dass im letzten Jahr in Niederösterreichs Wäldern 4,12 Millionen Festmeter Holz geerntet wurden, wovon fast ein Drittel für Energiezwecke Verwendung fand. Der niederösterreichische Holzeinschlag machte 21,3 Prozent des gesamtösterreichischen aus und wurde nur von der Steiermark mit 4,97 Millionen Erntefestmetern übertroffen.

Der größte Teil der Erntefestmeter entfällt auf Waldbesitzer, denen weniger als 200 Hektar Wald gehören. Mit 54 Prozent ist deren Anteil in Niederösterreich deckungsgleich mit dem Bundesdurchschnitt. 38 Prozent entfallen in Niederösterreich auf Waldbesitzer mit mehr als 200 Hektar und 8 Prozent auf die Österreichischen Bundesforste.

Niederösterreich ist nach der Steiermark mit 755.000 Hektar oder 40 Prozent der Landesfläche das waldreichste österreichische Bundesland. 50 Prozent des Waldes sind in bäuerlichem Besitz, rund 40.000 Landwirte sind auch Forstwirte. Der Holzvorrat nimmt jährlich um 2,5 Millionen Festmeter zu, das heißt, es wächst mehr Holz nach als verbraucht wird.

Begünstigt vom hohen Ölpreis, ist die Zahl der Holzheizungen in den letzten Jahren konstant gestiegen. Die dadurch erzielten Vorteile sind weniger Kohlendioxid-Ausstoß sowie mehr Versorgungssicherheit und Wertschöpfungsanreize in der Region.

Nähere Informationen: www.statistik.at.


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