29.06.2007 | 10:42

17. Sommerakademie des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich

Eröffnung am 1. Juli in St. Pölten

Am Sonntag, 1. Juli, wird um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge in St. Pölten die 17. Internationale Sommerakademie des Instituts für Geschichte der Juden in Österreich eröffnet, die heuer unter dem Motto „Neuland. Migration mitteleuropäischer Juden 1850 – 1920“ steht.

Nach der Eröffnung in St. Pölten wird die Tagung im BAWAG-P.S.K. Kulturzentrum in Wien fortgesetzt: Am Montag, 2. Juli, geht es dabei ab 9.30 Uhr um das Thema „Ost und West“, es referieren u. a. Josef Ehmer über „Ein mobiles Zeitalter: Migration von Juden und Nichtjuden im Deutschen Reich und der Habsburgermonarchie im Vergleich“ und Michael Brenner über „Zwischen Schützengraben und Volksheim: Jüdische Migrationen im Ersten Weltkrieg“.

Der Übertitel für Dienstag, 3. Juli, lautet „Gemeinde und Gesellschaft“; ab 9.30 Uhr sprechen etwa Heike Müns über „Jüdische Wandermusikanten und ihr Weg in den Westen“ oder Christoph Lind über „Gemeindebildung und Entwicklung einer regionalen Identität am Beispiel Österreich“.

Abgeschlossen wird die Sommerakademie am Mittwoch, 4. Juli, wiederum ab 9.30 Uhr mit „Die gelobten Lande“: Markus Kirchhoff beschäftigt sich dabei mit „Zwischen Russland und England: Zionismus und Palästinamigration in der Diplomatiegeschichte 1881 – 1920“, Tobias Brinkmann mit „Grenzerfahrungen: Jüdische Durchwanderer aus Osteuropa in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg“, etc.

Der Eintritt ist frei; nähere Informationen beim Institut für Geschichte der Juden in Österreich unter 02742/771 71, e-mail office@injoest.ac.at und www.injoest.ac.at.


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