22.06.2007 | 12:43

Spatenstich für Biogasanlage Orth an der Donau

Plank: Ökostromgesetz ist untauglich

„Das Ökostromgesetz ist untauglich, um die gesteckten Ziele im Energiebereich – die Verdoppelung des Anteils der erneuerbaren Energien - erreichen zu können. Wir sind diesbezüglich kein Musterland und ich werde keine Ruhe geben, bis eine vernünftige Lösung am Tisch liegt“, erklärte heute Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank beim Spatenstich für die Biogasanlage Orth an der Donau. Es bestehe durchaus die Chance, mit moderner Technologie und regionalen Vernetzungen Energiesicherheit und Energieversorgungssicherheit zu erreichen.

Die neue Anlage wird von der Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie (Renergie) in Partnerschaft mit 22 lokalen Landwirten errichtet. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf 4,4 Millionen Euro. Davon entfallen 4 Millionen auf die Biogasanlage selbst, weitere 400.000 Euro in die Bereitstellung von Fernwärme. Die Anlage hat eine Kapazität von 1.100 Kilowatt elektrischer Leistung. Die Produktionsmengen entsprechen dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von etwa 2.000 Haushalten und dem durchschnittlichen Wärmeverbrauch von ca. 200 Haushalten. Die Fertigstellung der Anlage ist für Dezember 2007 vorgesehen.

Plank: „In Niederösterreich sind bereits an die 80 Biogasanlagen in Betrieb, die meisten von ihnen werden mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben, die von Landwirten in den Regionen produziert werden. Damit bleibt die Wertschöpfung in den Regionen. Außerdem werden in Niederösterreich bereits zwei Prozent des Strombedarfs durch die Biogasanlagen abgedeckt.“

Weitere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12701.


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