21.06.2007 | 16:44

Adaptierung des Minoritenklosters Krems-Stein im Zeitplan

Pröll: Kulturjuwel der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen

Das ehemalige Minoritenkloster in Krems-Stein wird adaptiert, revitalisiert und erhält einen Zubau im ehemaligen Klostergarten. „Dieses Kulturjuwel wird durch diese Attraktivierung aus seinem Jahrhunderte dauernden Dornröschenschaf geweckt und somit der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 21. Juni, bei einer Baustellenbesichtigung. Im Sinne der Denkmalpflege und einer aktiven Kulturszenerie habe das Land ein großes Interesse daran, diesen einzigartigen Ort des Zusammenkommens und der Kommunikation zu schaffen.

Strukturell lässt sich das Bauprojekt in Minoritenkirche, Minoritenkloster und Neubau im Klostergarten gliedern. Die Kirche wurde bereits 2004 zum Kunstraum Krems umgebaut und wird seither intensiv genutzt. Typologisch handelt es sich beim Minoritenkloster Krems-Stein um eine zweigeschossige Vierflügelanlage, die an der Nordseite der Minoritenkirche angebaut wird. In Zukunft soll der Komplex das Forum Frohner, die Ernst Krenek-Dokumentation, das Museum Stein und die NÖ Festivalgesellschaft beherbergen. Insgesamt sind für das Bauprojekt Investitionen von 4,2 Millionen Euro vorgesehen. Das Forum Frohner soll Ende September 2007 eröffnet werden.

Das Forum Frohner wird nicht nur Werke Frohners zeigen, sondern dient auch der Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst. Geplant sind Ausstellungszyklen, die neben der Präsentation der Arbeiten Frohners aus seinem gesamten Schaffensbereich auch Begegnungen mit Werken der internationalen Kunst möglich machen. Nach dem Tod Adolf Frohners im Jänner 2007, der ursprünglich für das künstlerische Konzept verantwortlich zeichnete, konnte mit Professor Dr. Dieter Ronte, ein langjähriger Weggefährte Frohners, als künstlerischer Leiter des Forums gewonnen werden.

Nähere Informationen: Kunstmeile Krems, Mag. Pia Kruckenhauser, Telefon 02732/90 80 10-30.


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