16.05.2007 | 14:07

Bei akutem Herzinfarkt jetzt 24-Stunden-Bereitschaft

In den Krankenhäusern Wiener Neustadt, Mödling, Eisenstadt

Fast 800.000 Menschen aus den niederösterreichischen Bezirken Mödling, Baden, Bruck an der Leitha, Wiener Neustadt und Neunkirchen, aus der Statutarstadt Wiener Neustadt und aus Teilen des Bezirks Wien-Umgebung bzw. aus den burgenländischen Bezirken Neusiedl, Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, aus der Statutarstadt Eisenstadt sowie aus Teilen des Bezirks Oberwart würden von der Etablierung des „Netzwerkes Region Ost“ zur flächendeckenden Versorgung von PatientInnen mit akutem Herzinfarkt profitieren. Das sagte heute, Mittwoch, 16. Mai, Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in St. Pölten mit Prim. Univ.Doz. Dr. Johann Pidlich (Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Thermenregion Baden bzw. Mödling) und Prim. Univ.Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger (Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Landesklinikum Thermenregion Mödling).

Seit 1. Mai wird nun PatientInnen in den Krankenhäusern Mödling, Wiener Neustadt und Eisenstadt bei akutem Myokardinfarkt an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr eine Bereitschaft für eine Herzkatheterintervention angeboten. In diesen Krankenhäusern, in denen Koronarangiographien und Interventionen an den Herzkranzgefäßen durchgeführt werden, rechnet man mit rund 400 bis 500 Akutinterventionen pro Jahr. Erfahrungen mit diesem Projekt hat man schon: Am 15. Mai 2006 wurde am Landesklinikum Thermenregion Mödling ein Herzkatheterlabor eröffnet. Seitdem wurde bei rund 500 Patienten eine Dehnung eines Herzkranzgefäßes durchgeführt, und mehr als 100 PatientInnen erhielten einen permanenten Herzschrittmacher. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Ostösterreich bei 42 Prozent der Männer und bei 54 Prozent der Frauen die Todesursache.

Weitere Informationen: Mag. Andrea Berger, NÖ Landeskliniken-Holding, Telefon 02742/313 813-154, e-mail andrea.berger@holding.lknoe.at.


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