15.05.2007 | 10:17

Am 18. Mai „Lange Nacht der Kellergassen“

15 Gemeinden des Weinviertels laden ein

Am Freitag, 18. Mai, bieten 15 Weinviertler Gemeinden bei der zweiten „Langen Nacht der Kellergassen“ ab 20 Uhr ungewohnte Einblicke: Die Schauplätze werden mit Kerzen und Fackeln beleuchtet, denn nicht in allen Kellergassen gibt es eine moderne Straßenbeleuchtung. Die Schlichtheit der Presshäuser und Weinkeller macht den nostalgischen Reiz der Gassen aus. Von den über 1.000 Kellergassen Niederösterreichs befinden sich rund drei Viertel im Weinviertel, wo sie bis heute Kultur, Brauchtum und Architektur prägen. Die Kellergassen, das Wahrzeichen des Weinviertels, entziehen sich wie die ganze Region bewusst dem Sog der Zeit und gelten unter Kennern als Orte der Gemütlichkeit.

Die für das Weinviertel so charakteristischen Kellergassen entstanden erst nach der Liberalisierung des Weinanbaus durch Joseph II. im späten 18. Jahrhundert. Bis dahin lag der Anbau fest in klösterlicher und herrschaftlicher Hand. Als Folge der Liberalisierung entstanden die Kellergassen mit ihren Presshäusern bzw. Weinkellern und der eigenen Lebensart, die Arbeit mit der Freizeit zu verbinden. Manche Kellergassen sind Hohlwege, manche weitläufig, andere haben Platz-Charakter oder führen direkt zu den Weingärten, wobei sie meist am Rande oder außerhalb der Ortschaften liegen und wegen ihrer Bauweise „Dörfer ohne Rauchfang“ genannt werden.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm: Weinviertel Tourismus GmbH; Telefon 02552/3515, e-mail info@weinviertet.at, www.weinviertel.at


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