26.04.2007 | 12:14

Rezeptwettbewerb an NÖ Pflichtschulen gestartet

Schabl: Bewerb soll Interesse der Schulkinder am Kochen wecken

Unter den Stichwörtern „Kochen - Ernährung - Zukunft“ warben heute, 26. April, Landesrat Emil Schabl, Landesrätin Karin Kadenbach, der Vizepräsident des NÖ Landesschulrates, Werner Bauer-Wolf, und Starkoch Alois Mattersberger in St. Pölten für einen Rezeptwettbewerb an den niederösterreichischen Pflichtschulen.

Durchgeführt wird der Wettbewerb für die 3. und 4. Klassen der Hauptschulen und die Polytechnischen Schulen vom Ernährungsstudio Alois Mattersberger. Der Wettbewerb wird pro Schulkasse veranstaltet; er besteht aus einem Rezeptteil und aus einem Fragebogen. Jede Schulklasse kreiert aus einer ausschließlich aus heimischen Produkten erstellten Zutatenliste ein Gericht für vier Personen, das gekocht und digital fotografiert wird. Der Fragebogen wird von SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam beantwortet.

Das schriftliche Rezept, das Foto und der ausgefüllte Fragebogen sind mit Name, Anschrift und Telefonnummer der Schule bis spätestens Donnerstag, 14. Juni 2007, an e-mail office@mattersberger.com zu schicken. Sodann wählen fünf JurorInnen die besten Rezepte aus. Die zwei erstgereihten Klassen erhalten Preise von 500 bzw. 300 Euro, der dritte Preis ist ein von Mattersberger signiertes Kochbuch für jedes Klassenmitglied. Vor Weihnachten 2007 wird zudem ein Kochbuch produziert, in dem die besten 30 Schulklassen jeweils mit Rezept und Foto aufscheinen.

Als Sinn der landesweiten Aktion nannte Schabl, das Interesse der Schulkinder am Kochen zu wecken. Auch das Erlebnis des Einkaufens auf Märkten bzw. das Erwerben von frischen, ausschließlich heimischen Lebensmitteln gehörten zu diesem Bewerb. „Die SchülerInnen sollen in einer spielerischen Wettbewerbssituation an die Zubereitung gesunder Speisen herangeführt werden“, sagte Schabl. Auch soll die Kreativität bei der Zubereitung der Speisen gefördert werden.

Dieser Rezeptwettbewerb stelle nicht nur eine Abwechslung im Schulunterricht dar, sondern sei auch ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, erklärte Kadenbach. Die gesunde Ernährung trage nämlich ganz entscheidend zum Gesundbleiben bei.


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