17.04.2007 | 14:52

Berufe mit Zukunft – „Girls´Day“ 2007

Mikl-Leitner: Auswirkungen auf Jobaussichten und Einkommen

Am „Girls´Day“ können sich niederösterreichische Schülerinnen über ihre beruflichen Zukunftsaussichten informieren. 1.450 Schülerinnen sind am Donnerstag, 26. April, in über 60 NÖ Unternehmen unterwegs, um sich ein Bild ihrer beruflichen Chancen abseits traditioneller Berufswege zu machen. Die Schülerinnen der Hauptschule Drosendorf besuchten bereits im Vorfeld die Firma Pollmann in Karlstein und konnten Frauen im Werkzeugbau bzw. in technischen Berufen über die Schulter schauen und von ihnen erfahren, warum sie diesen Beruf gewählt haben und wie sie sich in Männerdomänen durchsetzten.

„Nach wie vor gibt es typische Frauenberufe und typische Männerberufe. Die einen im Dienstleistungsbereich, die anderen in Technik und Produktion. Die Folgen dieser Aufspaltung am Arbeitsmarkt wirken sich auf Jobaussichten genauso aus wie auf das Einkommen“, meint dazu Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Mädchen entscheiden sich immer noch hauptsächlich für traditionelle Berufe, in denen Frauen stark vertreten sind, wie z. B. Friseurin, Bürokauffrau oder Verkäuferin. Geringere Einkommen und schlechtere Jobaussichten sind die Folge. Bei der Berufswahl spielt auch das Umfeld eine große Rolle, das Mädchen technische Fähigkeiten oft nicht zutraut. Eltern, LehrerInnen und UnternehmerInnen sind Schlüsselpersonen bei der Entscheidung für einen Beruf. Immerhin halten sich rund 40 Prozent der im Rahmen der NÖ Frauenstudie befragten Mädchen für technisch begabt und würden auch gerne einen technischen Beruf ergreifen.

Der „Girls´Day“ wird alljährlich von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Niederösterreich organisiert und in Kooperation mit dem NÖ Frauenreferat sowie mit Unterstützung von AMS, Wirtschaftkammer und Industriellenvereinigung NÖ durchgeführt.

Nähere Informationen: Volkswirtschaftliche Gesellschaft Niederösterreich, Erna Hancvencl, Telefon 01/533 08 71-16, www.girlsday.cc.


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