17.04.2007 | 13:50

NÖ Wohnhilfe bietet Sofortmaßnahmen in Sachen Wohnen

Sobotka, Bohuslav: Spannt soziales Netz für Betroffene

Neben der Wohnbauförderung hat Niederösterreich ein weiteres soziales Netz rund um das Thema Wohnen aufgebaut. Die NÖ Wohnhilfe bietet dort, wo das Wohnen zu teuer wird, eine Wohnungssicherung sowie die Vermittlung einer neuen Wohnmöglichkeit an, wenn ein Wohnungsverlust droht. In Niederösterreich werden jährlich rund 4.500 Delogierungsanträge bei Gerichten verhandelt.

Die NÖ Wohnhilfe ist als Soforthilfe gedacht, die durch Beratung und Begleitung aus der kritischen Lebenssituation eines Wohnungsverlustes heraus helfen soll. Seit April 2006 sind 1.146 Beratungs- und Betreuungsfälle an die Organisationen der NÖ Wohnhilfe herangetragen worden. Die Betroffenen sind vielfach alleinerziehende Mütter, die ein Durchschnittseinkommen von weniger als 1.500 Euro monatlich und oft Mietrückstände im Ausmaß von bis zu 3.000 Euro haben.

Für Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wird durch die Institution eine wichtige erste Hilfe geleistet, zumal der Verlust der Wohnung das Selbstvertrauen beeinträchtigt und damit oft auch der Verlust des Arbeitsplatzes verbunden ist. Diese negative Folgewirkung soll mit rechtzeitiger Beratung durch die NÖ Wohnhilfe wirksam verhindert werden. Auch in Zukunft dürfe keine Familie in Niederösterreich auf der Straße stehen, so Bohuslav und Sobotka.

Derzeit kümmern sich fünf Beratungsstellen in ganz Niederösterreich um die Schicksale dieser vom Wohnungsverlust betroffenen Menschen, die vom Land jährlich rund 570.000 Euro erhalten. Mit ersten Soforthilfe-Maßnahmen konnte heuer bereits in mehr als 160 Fällen mit insgesamt 162.000 Euro ausgeholfen werden. Die fünf Trägervereine der NÖ Wohnhilfe sind die BEWOK in Krems, der Verein „Wohnen“ in St. Pölten, die Caritas St. Pölten in Amstetten, die Caritas Wien mit Sitz in Korneuburg sowie die VBO in Wiener Neustadt.

Nähere Informationen: www.wohnassistenz-noe.at.


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