17.04.2007 | 13:08

Shuttlebusse bringen Jugendliche zu Veranstaltungen

LH Pröll: Land NÖ unterstützt diese vorbildliche Initiative

Vorbildliche Initiative „Jugend-Shuttlebus Harmannsdorf“. Im Bild: Projektleiter Stefan Helm, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Initiator Peter Keller und LAbg. Hermann Haller (v.r.n.l.)
Vorbildliche Initiative „Jugend-Shuttlebus Harmannsdorf“. Im Bild: Projektleiter Stefan Helm, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Initiator Peter Keller und LAbg. Hermann Haller (v.r.n.l.) © NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Ein Jugendprojekt, das im Jahr 2004 in der Marktgemeinde Harmannsdorf (Bezirk Korneuburg) seinen Ausgang nahm, mittlerweile 10 Gemeinden umfasst und heute Vorbildcharakter für ganz Niederösterreich hat: Jugendliche der Kleinregion „10vorWien“ haben ein maßgeschneidertes Shuttleservice erarbeitet, das es ihnen ermöglicht, sicher zu diversen Festen und auch sicher wieder nach Hause gebracht zu werden. Im Vorjahr wurden 3.400 Jugendliche transportiert; mittlerweile sind drei Busse unterwegs, die in 10 Gemeinden 31 Stationen anfahren.

Eine erfolgreiche Initiative, von der sich auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beeindruckt zeigt. „Der Erfolg dieses Shuttledienstes liegt vor allem in der Eigeninitiative der Jugendlichen vor Ort“, so Pröll. Im Einklang mit den teilnehmenden Gemeinden und den Busunternehmen werden von den Jugendlichen die Routenplanung, Transportzeiten, Abholzeiten, Auswahl der Veranstaltungen etc. selbst erarbeitet und organisiert. Für Pröll ist der Einsatz der Shuttlebusse auch ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. „Dazu wurde hier sichtbar Problembewusstsein geschaffen.“

Um den Fahrtkostenbeitrag von 3 Euro (für Hin- und Rückfahrt) auch künftig beibehalten zu können, wird das Land jährlich 15.000 Euro für die nächsten drei Jahre beisteuern. „Wir wollen damit die Gemeinden entlasten, die derzeit für die Kosten aufkommen“, so Pröll.

Die Jugendlichen werden um 21 und 22 Uhr von ihren Treffpunkten in den einzelnen Gemeinden abgeholt, zum jeweiligen Veranstaltungsort gebracht und um 2 Uhr, 4 Uhr und 5.30 Uhr wieder sicher nach Hause gebracht.

Landeshauptmann Pröll hofft, dass diese vorbildliche Jugendinitiative breites Echo finden wird. Und kann sich durchaus vorstellen, weitere derartige Initiativen zu unterstützen. Vorausgesetzt, diese Maßnahmen werden vor Ort selbst organisiert und von den Gemeinden mitgetragen.


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