12.04.2007 | 12:27

Österreich soll bei Umwelttechnik und -dienstleistungen führend werden

Plank: Haben mit „MUT“ einen starken ersten Schritt gesetzt

Um die derzeitige positive Entwicklung der Umwelttechnikbranche langfristig zu stärken, haben das Lebensministerium und das Land Niederösterreich im Oktober 2006 die Initiative zur Erstellung eines „Masterplans Technologie (MUT)“ ergriffen. Dieser Plan, in den über 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Förderstellen und politische VertreterInnen ihre Ideen eingebracht haben, wurde heute, Donnerstag, 12. April, von Umweltminister Dipl.Ing. Josef Pröll, Umwelt-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank, Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl und Industriellenvereinigung-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer in Wien präsentiert. Das erklärte Ziel hinter „MUT“ ist, dass Österreich innerhalb der Europäischen Union die Spitzenstellung bei Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen einnimmt.

„Der neue Masterplan soll die österreichische Umwelttechnologie zu einer weltweit bekannten Marke machen; durch die Bündelung von Einzelinitiativen soll es möglich sein, in diesem Bereich eine Spitzenposition einzunehmen“, erläuterte Pröll. Als konkrete Ziele nannte der Minister die Forcierung des Exports, die Stärkung der technologischen Wettbewerbssituation, die Qualifizierung von MitarbeiterInnen sowie die Dynamisierung des Heimmarktes. In den kommenden Monaten werden die Schwerpunkte insbesondere auf einer Export-, einer Innovations- und einer Effizienzoffensive liegen.

„Wir wollen an die Spitze Europas, wollen uns koordinieren, gemeinsam auftreten und im Bereich Forschung und Entwicklung unsere Kräfte bündeln“, erklärte auch Plank den Sinn des neuen Plans. „Wir haben mit ‚MUT’ einen starken ersten Schritt gesetzt und wollen nun mit viel Mut in die Zukunft gehen, wobei Wirtschaft und Umwelt profitieren sollen“, so Plank.

Im Rahmen der Export-Forcierung werden VertreterInnen von Politik, Wirtschaft und Verwaltung künftig verstärkt Werbung für österreichische Umwelt- und Energietechnologie machen, wie dies zuletzt etwa auch in Südkorea geschehen ist. Im Bereich Umwelttechnologie soll die Exportquote bis 2010 von momentan 65 auf 80 Prozent gesteigert werden. Diesbezügliche Schwerpunkte will man heuer noch in St. Petersburg und Kiew setzen. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des „MUT“ wird auch die neu einzurichtende „Bundesagentur für Umwelt- und Energietechnologie“ einnehmen. Diese soll die Zusammenarbeit auf Bundes- und Landesebene stärken und Aktivitäten unterstützen.

Nähere Informationen: Lebensministerium, Telefon 01/711 00-6703, www.masterplan-umwelttechnologie.at.


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