04.04.2007 | 10:21

Grenzregionen-Netzwerk „Change on Borders“

Internationale Jahreskonferenz im Kloster Und

Auf Initiative des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen widmet sich das interregionale Netzwerk „Change on Borders“ den spezifischen Besonderheiten und Problemstellungen von Grenzregionen. Neben einem lösungsorientierten Erfahrungsaustausch zielt das Projekt von insgesamt 28 europäischen Grenzregionen auch darauf ab, konkrete Herausforderungen im Alltag der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit über entsprechende interregionale Projekte gemeinsam besser und effizienter zu meistern. Die Palette reicht dabei von der Koordinierung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts über Sprachprojekte und die Abstimmung von digitalen Geodaten bis hin zu Hochwasserschutzmaßnahmen bei Grenzflüssen.

Diese Problemstellungen waren unter anderem auch Thema der Jahreskonferenz, die kürzlich im Kloster Und in Krems abgehalten wurde. Ein Projekt mit aktiver niederösterreichischer Beteiligung ist „E-Health“ zur grenzüberschreitenden Telemedizin, Gesundheitsvorsorge und Spitalskooperation. Auf diesem Gebiet nimmt die niederländische Provinz Limburg aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen in Deutschland und Belgien eine Vorreiterrolle ein. Auf diesen Erfahrungsschatz kann Niederösterreich über „Change on Borders“ direkt zugreifen, um dieses Wissen aus erster Hand für entsprechende Kooperationen mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu nützen.

Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung unter Telefon 02742/9005-15359, Mag. Dr. Bernhard Köhle.


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