28.03.2007 | 12:13

Energiebewusstes Sanieren und Bauen

Sobotka: Niederösterreich setzt auf breites Förderangebot

Mit einer umfangreichen Palette von Angeboten fördert das neue NÖ Wohnbaumodell nicht nur ein auf regenerative Quellen und Effizienz ausgerichtetes Bauen, sondern auch ein energiebewusstes Sanieren von bestehenden Gebäuden. Ein Großteil der Fördermittel, rund 65 Prozent, wird für das Sanieren ausgegeben, lediglich 35 Prozent fließen in den Neubau. Als Beispiel nennt Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die Sonderförderung für den Austausch von alten Heizkesseln: Im Vorjahr wurden in Niederösterreich mehr als 5.300 solcher überholter Heizanlagen mit einer Gesamtinvestitionssumme von 54 Millionen Euro durch neue, umweltschonende und effiziente Systeme ersetzt.

Darüber hinaus hat auf Initiative von Landesrat Sobotka das Land Niederösterreich auch eine Förderaktion für Solaranlagen gestartet und ist dabei auf große Resonanz bei der Bevölkerung gestoßen. Rund 4.500 Fördergenehmigungen mit einer Gesamtinvestition von 22 Millionen Euro wurden bisher erteilt. Ab heuer werden außerdem auch Photovoltaikanlagen mit 2.500 Euro pro installiertem Kilowatt gefördert. Bei einer durchschnittlichen Anschlussleistung von drei Kilowatt pro Haushalt ergibt dies für den Bürger die Möglichkeit, bis zu 7.500 Euro an Zuschüssen zu lukrieren.

Für Sobotka muss in den nächsten Jahren die Bausubstanz in Niederösterreich grundsätzlich auf das 21. Jahrhundert ausgerichtet werden. Es würde nämlich weder der Geldbörse noch der Energieeffizienz viel nützen, wenn man auf ein neues Heizsystem umsteige, gleichzeitig aber beispielsweise keine Maßnahmen zur besseren Wärmedämmung treffe. Generell schütze das niederösterreichische Wohnbaumodell sowohl Umwelt und Klima als auch die Geldbörse, so Sobotka abschließend.

Informationen zu den Themen Energiesparen und Energieeffizienz sowie zu den verschiedenen niederösterreichischen Fördermodellen gibt es bei der NÖ Wohnbau-Hotline unter 02742/22 1 33 oder unter www.noe.gv.at/BauenWohnen/BauenWohnen.htm.


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