19.03.2007 | 12:18

Niederösterreich setzt Schwerpunkt in Eierproduktion

Plank: Kräftiger Investitionsimpuls seitens des Landes

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute am Areal der Eierfarm Schrall in Diendorf (Bezirk Tulln) über weitere Maßnahmen des Landes bei der Eierproduktion. Zum derzeitigen 20- bis 25-prozentigen Förderzuschuss für die Alternativhennenhaltung werde das Land 2007 und 2008 noch zusätzlich 10 Prozent an Förderung zuschießen. Diese zusätzliche Förderung, die ab sofort vergeben wird, macht in Summe bis zu einer Million Euro aus.

„Wir wollen die VerbraucherInnen mit frischen, heimischen Eiern aus der Freiland- und Bodenhaltung versorgen. Dafür sind rund eine Million Hennen im Bereich der Freiland- bzw. Bodenhaltung notwendig“, so Plank. Das Land möchte mit dieser zusätzlichen Förderung einen weitern Impuls in diese Richtung setzen. Die Umstellung müsste bis Ende 2008 geschafft sein.

Hintergrund für diese Maßnahme des Landes ist die Novellierung des Tierschutzgesetzes, die die Haltung von Legehennen in Käfigen verbietet. Derzeit gibt es in Österreich rund 4,6 Millionen Legehennen, von denen 1,3 Millionen in Käfigen gehalten werden (davon 800.000 in Niederösterreich). 1,9 Millionen Hennen werden österreichweit in Bodenhaltung gehalten (600.000 in Niederösterreich), über 900.000 Hennen in Freilandhaltung (99.000 in Niederösterreich) und 430.000 Hennen in biologischer Haltung (52.000 in Niederösterreich).

Nähere Informationen: Büro LR Plank, Christian Milota, Telefon 02742/9005-12701, e-mail christian.milota@noel.gv.at.


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