16.03.2007 | 15:04

Neue Richtlinie für staatliches Krisenmanagement

Plank: NÖ Weg war beispielgebend

In einer außerordentlichen Sitzung des Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements übergab Innenminister Günther Platter Anfang dieser Woche an Vertreter von Behörden und Einsatzorganisationen eine neue Richtlinie für das Führen im Katastropheneinsatz.

Die Richtlinie wurde von einer Expertengruppe der Ministerien, der Bundesländer und der Einsatzorganisation unter dem Vorsitz des Bundeslandes Niederösterreich (Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz) in zweijähriger Arbeit erstellt.

Die Richtlinie dient als neue, moderne Grundlage für eine bundesweit harmonisierte Ausbildung der Führungsebene im Katastrophenmanagement bei Behörden und Einsatzorganisationen, um den hohen Standard des Katastrophenmanagements in Österreich auch für die Zukunft abzusichern. Noch in diesem Jahr will das Innenministerium mit einem Kurs für Katastrophenmanager an der Sicherheitsakademie starten.

Dipl.Ing. Josef Plank, zuständiger Landesrat für den Katastrophenschutz in Niederösterreich, zeigte sich stolz über die Federführung Niederösterreichs bei der Erstellung dieser bundesweiten Richtlinie und der Ausarbeitung dieses Kurses. „Unsere niederösterreichischen Experten, Behörden und Einsatzorganisationen konnten Ihre Erfahrungen aus den letzten Katastropheneinsätzen, aber auch aus unseren landesinternen Ausbildungen in dieses Konzept einbringen.“

Es liegt ab sofort ein von allen maßgeblichen Stellen gestaltetes und von allen Beteiligten akzeptiertes Konzept für das Führen im Katastropheneinsatz vor.

Bundesminister Platter benützte die Gelegenheit auch, den Vertretern der Behörden und Einsatzorganisationen aller Bundesländer für die gute Kooperation im Krisen- und Katastrophenschutzmanagement zu danken und einen Ausblick auf Vorhaben in der laufenden Legislaturperiode zu geben.

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