25.01.2007 | 10:20

Landwirtschaftliche Fachschule Warth

Erstmals Heimhelferinnen ausgebildet

An der Landwirtschaftlichen Fachschule in Warth konnten gestern, 24. Jänner, erstmals 16 Absolventinnen ihre Ausbildung zur Heimhelferin abschließen. Die Schülerinnen absolvierten ein umfassendes Praktikum in Altersheimen und mobilen Pflegediensten. In weiteren Ausbildungsschritten kann zudem die Zusatzqualifikation zur Kinderbetreuerin und Tagesmutter sowie die Lehrabschlussprüfung zum Betriebsdienstleister und zur Bürokauffrau erworben werden.

Die theoretische und praktische Ausbildung in der Heimhilfe zielt darauf ab, dass die Ausgebildeten die Selbstpflegefähigkeit alter Menschen unterstützen und somit Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Die Heimhelferinnen sichern durch diese fachliche Unterstützung die Lebensführung behinderter oder chronisch kranker Menschen zu Hause. Ziel ist es, Personen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu betreuen.

In der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth wird eine dreijährige modulare Ausbildung angeboten, wobei das erste Jahr das Polytechnikum ersetzt. Der zweite Jahrgang ermöglicht fachspezifische Schwerpunktsetzungen und gewährleistet den Abschluss als landwirtschaftlicher Facharbeiter. Außerdem werden für gewerbliche Berufe wie Bürokaufmann, Tierpfleger, Koch oder Landmaschinenmechaniker Lehrzeiten angerechnet. Neu im Angebot ist der erweiterte Ausbildungszweig Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Dienste.

Der pädagogische Grundsatz der Fachschule Warth lautet „Fachlich fundierte Ausbildung mit möglichst großem Praxisbezug“. Deshalb wird neben einem zukunftsorientierten Bildungsprogramm zur biologischen Landwirtschaft auch besonderer Wert auf die Vermittlung von EDV-Kenntnissen gelegt.

Nähere Informationen: Landwirtschaftliche Fachschule Warth, Ing. Elisabeth Mayer-Reithofer, Telefon 02629/2222-58, www.lfs-warth.ac.at.


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