16.01.2007 | 14:28

Schabl: 25 SchülerInnen pro Klasse sind genug

Wichtige Weiterentwicklung im Interesse von SchülerInnen und PädagogInnen

Heute, Dienstag, 16. Jänner, beschloss die NÖ Landesregierung auf Antrag von Landesrat Emil Schabl in Vertretung der aus der Landesregierung ausgeschiedenen, nunmehrigen Staatssekretärin Christa Kranzl, die Novelle zum NÖ Pflichtschulgesetz mit der Festsetzung der KlassenschülerInnen-Höchstzahl auf 25, beginnend vom Schuljahr 2007/2008 für alle ersten Jahrgänge in den Pflichtschulen und Polytechnischen Schulen. Ebenso wird im Bereich der Sonderschulen die KlassenschülerInnen-Höchstzahl von 15 auf 12 gesenkt. Im Bereich der Integration ist ebenso eine wichtige Weiterentwicklung enthalten: In der Volksschule wird in Klassen mit fünf Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die KlassenschülerInnen-Höchstzahl mit 22 anstelle von bisher 24 bestimmt. Im Bereich der Hauptschule können in Zukunft nur noch sechs anstatt sieben Kinder mit notwendiger Integration und Förderung integriert werden, wobei ab dem dritten bzw. vierten integrierten Kind die KlassenschülerInnenzahl höchstens 24 SchülerInnen betragen darf und jedes weitere Kind mit Integrationsbedarf die KlassenschülerInnen-Höchstzahl um ein Kind verringert.

„Welche Weichen Niederösterreich hier im Bereich der Bildung und des Schulwesens stellt, mag zwar ‚ziffernmäßig’ klein erscheinen, ist aber tatsächlich einer der größten Qualitätsschübe des Schul- und Bildungswesens in unserem Bundesland während der letzten Jahre“, so Schabl. Hier habe es auf Landesebene in den vergangenen Wochen engagierte Verhandlungen gegeben, die für die SchülerInnen, aber auch die PädagogInnen gleichermaßen eine wichtige Weiterentwicklung bedeuteten. „Nach der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen müssen der Abbau von Förderunterrichtsstunden und Freigegenständen zurückgenommen und ganztägige Betreuungsplätze an Schulen ausgeweitet werden“, so Schabl abschließend.


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