03.08.2006 | 14:27

Wespen und Gelsen mit natürlichen Mitteln abwehren

„Bestechende“ Tipps der „umweltberatung“

In der Publikation „Ameisen, Motten & Co“ gibt die „umweltberatung“ auf 36 Seiten Tipps zu empfehlenswerten Maßnahmen gegen Wespen, Gelsen und andere unliebsame Insekten. Das Wichtigste im Umgang mit Wespen ist, Ruhe zu bewahren, denn durch hektische Bewegungen fühlen sich die Tiere bedroht und reagieren aggressiv. Sollte eine Wespe am Körper sitzen, ist Abschütteln oder Abstreifen des Tieres empfehlenswert - auf keinen Fall nach dem Tier schlagen, das erhöht die Gefahr des Stechens. Reifes Obst, Süßigkeiten, Wurst und Fleisch verlocken Wespen zum Mitnaschen. Überbleibsel von Speisen und süßen Getränken sollten daher nach dem Essen sobald wie möglich weggeräumt werden. Zudem sind Parfüms, Haarspray und stark duftende Körperpflegeprodukte zu vermeiden, denn Wespen werden durch den Duft angezogen.

Gelsen wiederum sehen gelbes Licht nicht, daher sollte man für Sitzplätze im Freien gelbe Glühbirnen verwenden. Auch der Geruch von Tomatenstauden, Essig, Zitronen oder Lavendelessenz vertreibt Gelsen. Anis oder Öl in Schalen wiederum lockt zwar die Tiere an, verklebt ihnen aber gleichzeitig den Stechrüssel. Außerdem sollten Regentonnen, die im Garten oder auf der Terrasse stehen, zugedeckt werden, damit sich Gelsenlarven darin nicht entwickeln können. Eine wirksame Methode, damit lästige Tiere nicht ins Haus kommen können, sind auch die vielfach verwendeten Fliegengitter an Fenstern und Türen.

Von Gelsensteckern und Räucherspiralen hingegen wird abgeraten, da diese Inhaltsstoffe enthalten, die den Menschen bis hin zu Nervenstörungen, Schlaflosigkeit und Krämpfen beeinträchtigen.

Die Broschüre „Ameisen, Motten & Co“ steht auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download bereit und wird laufend aktualisiert.

Nähere Informationen und Bestellung: „die umweltberatung NÖ“, Telefon 02742/718 29, www.umweltberatung.at.


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