06.10.2006 | 10:16

Hackschnitzel statt Erdgas

Plank: Klimaschutz durch Fernwärme

Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt Niederösterreich auf die Nutzung von Alternativenergie und hier wiederum speziell auf heimische, umweltfreundliche Biomasse. In den letzten Jahren konnten im Zuge der Förderung von Fernwärme jeweils die Rekordergebnisse des Vorjahres noch übertroffen werden. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich in Niederösterreich für Fernwärme. Nicht nur der Umweltaspekt spielt dabei eine entscheidende Rolle, sondern auch der Preis, da Fernwärme bei einer Vollkostenrechnung zu absolut günstigen finanziellen Bedingungen bereitgestellt werden kann.

Derzeit sind es 42 Biomasse-Anlagen, die von der EVN betrieben werden. Rund 900.000 Schüttraummeter Brennstoff, vorwiegend aus Wäldern der Umgebung, gehen für die Befeuerung auf. In den Bezirken Mödling und Baden werden zur Zeit weitere Ökoenergie-Anlagen errichtet, die auf Basis von Hackschnitzeln nicht nur Fernwärme für rund 14.000 Haushalte produzieren, sondern auch sauberen Strom für mehr als 20.000 Haushalte erzeugen werden. Dadurch können jährlich über 80.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Insgesamt versorgt die EVN annähernd 50.000 Kunden mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern.

Erklärtes umwelt- und energiepolitisches Ziel ist es, die Erzeugung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern zu forcieren. „Niederösterreich versucht dies unter anderem durch die Förderung von Energiegewinnung auf erneuerbarer Basis zu erreichen“, betont dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank. Ein wichtiger Schwerpunkt sei dabei auch die Forcierung von Fernwärme, sowohl was die Errichtung neuer Anlagen angehe als auch hinsichtlich der Verdichtung der bestehenden Netze. Dabei habe man auch die verstärkten Chancen für den ländlichen Raum im Auge, denn das Geld bleibt in der Region.

Nähere Informationen: Büro LR Plank, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, www.evn.at.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung