06.11.2006 | 10:10

Geschützte Werkstätte in St. Pölten auf Erfolgskurs

In 25 Jahren von 5 auf 436 Jobs

Was im Jahr 1981 mit fünf Mitarbeiterinnen in einem Wohnzimmer begann, präsentiert sich heute als Unternehmen mit 436 Beschäftigten, das in sieben Geschäftsfeldern tätig ist. Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum kann die Geschützte Werkstätte St. Pölten Ges.m.b.H. eine beachtliche Bilanz ziehen: Im Vorjahr wurden 22,3 Millionen Euro an Erlösen erwirtschaftet, heuer waren es im ersten Halbjahr bereits 12,5 Millionen Euro.

Die Geschützte Werkstätte beschäftigt zu 71 Prozent behinderte Menschen und bietet Ausbildung und Berufsvorbereitung zum Metall- und Elektrohelfer an. In der Vergangenheit hat die Praxis gezeigt, dass es für Menschen mit Behinderung außerordentlich schwierig ist, im so genannten „ersten Arbeitsmarkt“ Fuß zu fassen. Um die Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu unterstützen, erhält das Unternehmen eine staatliche Förderung die rund 24 Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht.

Wichtigste Produktionsleistungen der Geschützen Werkstätte St. Pölten sind Elektromontagen wie etwa komplett gefertigte Steuerungen für den Aufzüge- und Rolltreppenhersteller Schindler. Daneben gibt es noch die Schilderfertigung oder den Textilbereich. So werden zum Beispiel Vorhänge für mittlerweile 25 Filialen der Kika/Leiner-Gruppe genäht.

Das Unternehmen produziert heute an vier Standorten in St. Pölten und Gmünd. In Zukunft sollen die Elektromontage-Arbeiten, die jetzt zum Teil noch in angemieteten Räumen abgewickelt werden, an einem Standort in St. Pölten konzentriert werden.

Nähere Informationen: www.gw-stpoelten.com.


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