12.07.2006 | 10:16

Lärmschutz für Himberg und Gramatneusiedl fertig gestellt

Neben dem Aus- und Neubau von Bahnstrecken und Bahnhöfen zählt auch die Verbesserung des Lärmschutzes zu den Aufgaben der ÖBB-Infrastruktur Bau AG. In der Marktgemeinde Himberg und in der Marktgemeinde Gramatneusiedl (Bezirk Wien-Umgebung) wurden nun rund 2,5 Millionen Euro in den Lärmschutz investiert.

Das Lärmschutzprojekt in Himberg umfasste die Errichtung von 2,3 Kilometer Lärmschutzwänden mit einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern. Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf 1,76 Millionen Euro. Die Finanzierung teilen sich die ÖBB-Infrastruktur Bau AG zu 50 Prozent, das Land Niederösterreich zu 30 Prozent und die Marktgemeinde Himberg zu 20 Prozent. Die Lärmschutzwände – Bauzeit 6 Monate - wurden mit absorbierenden Aluminiummaterialien in ansprechender Farbzusammenstellung errichtet.

Beim Lärmschutzprojekt Gramatneusiedl wurden in 5-monatiger Bauzeit rund 1,2 Kilometer Lärmschutzwände mit einer Fläche von 3.200 Quadratmetern errichtet. Die Errichtungskosten in der Höhe von 750.000 Euro teilen sich ÖBB-Infrastruktur Bau AG, das Land Niederösterreich und die Marktgemeinde Gramatneusiedl im Verhältnis 50:30:20 Prozent. Auch bei diesem Projekt wurde in Abstimmung mit der Gemeinde auf das Ortsbild geachtet, wobei für den Lärmschutz Holzbetonelemente verwendet wurden.

In Lärmschutzmaßnahmen in Niederösterreich werden rund 40 Millionen Euro investiert. Die Gesamtlänge der Lärmschutzwände, welche durch die ÖBB-Infrastruktur Bau AG in Niederösterreich errichtet werden, beträgt rund 55 Kilometer. 2005 wurden Projekte in Mödling, Brunn am Gebirge, Markersdorf an der Pielach und Baden abgeschlossen. Dazu kommen die Projekte in Himberg und Gramatneusiedl. Derzeit wird an Projekten in Bad Vöslau, in Purkersdorf und St. Egyden am Steinfeld gearbeitet.

Zur Verwirklichung der verkehrspolitischen und umweltpolitischen Ziele beim Lärmschutz in Niederösterreich wurde zwischen der Republik Österreich und dem Land Niederösterreich ein Übereinkommen abgeschlossen, in dem die Rahmenbedingungen für die Planung, Durchführung, Erhaltung und Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen an Eisenbahn-Bestandsstrecken der ÖBB in Niederösterreich vereinbart wurden. Das Übereinkommen trat 1999 in Kraft.

Weitere Informationen: Mag. Johann Rankl, Mag. Patricia Scheuch, Telefon 02742/930 00-3527 bzw. 01/930 00-458 56, e-mail johann.rankl@oebb.at, patricia.scheuch@bau.oebb.at.


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