03.07.2006 | 11:27

„KOPAK“ schult seit einem Jahr GemeindemandatarInnen

Onodi: Gut zwei Drittel der Kurse wird von Frauen besucht

Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und der Präsident des SP-Gemeindevertreterverbandes Niederösterreich, Bernd Vögerle, informierten heute in St. Pölten in einer Pressekonferenz über das einjährige Bestehen der Kommunalpolitischen Akademie, eine Einrichtung zur Schulung aller GemeindemandatarInnen der SP; sie wird vom SP-Gemeindevertreterverband Niederösterreich und der SP Niederösterreich betrieben.

Die Ausbildung der SP-GemeindemandatarInnen sei für sie ein besonderes Anliegen, sagte Onodi. Die Auslastung der Kommunalpolitischen Akademie betrage fast 90 Prozent. Besonders bemerkenswert sei, dass gut zwei Drittel der Kurse von Frauen besucht würden.

Die Kurse würden besonders in den Bereichen Organisation, Kommunikation und Rhetorik angeboten, erläuterte Vögerle. Im Frühjahrssemester 2006 seien in der Kommunalpolitischen Akademie fast 300 Menschen geschult worden.

Die Kommunalpolitische Akademie, kurz „KOPAK“ genannt, bietet ihre Seminare im ganzen Bundesland an, von Hirschwang im Südosten über Friedersbach im Norden, Untersiebenbrunn im Weinviertel sowie Altlengbach und St. Pölten im Zentralraum. „Für Herbst sind weitere Seminarstandorte im Waldviertel, im Mostviertel und im Wienerwald geplant“, meinte Vögerle. Über 25 ReferentInnen mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung stellen ein hohes Schulungsniveau sicher. In jedem Semester werden rund 480 Seminarplätze in den Fachbereichen Gemeinderecht, Gemeindewirtschaft, Kompetenz in Führung und Organisation, in Kommunikation und EDV angeboten; wobei es für die Zielgruppen „Frauen“ und „Jugend“ speziell zugeschnittene Angebote gibt.

Präsident der „KOPAK“ ist Bernd Vögerle, Stellvertreterin Heidemaria Onodi. Geschäftsführer des Vereines „Kommunalpolitische Akademie“ sind der Direktor des SP-Gemeindevertreterverbandes Niederösterreich, Mag. Ewald Buschenreiter, und die Landesgeschäftsführerin der SP Niederösterreich, Landtagsabgeordnete Karin Kadenbach.


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