21.06.2006 | 14:42

LH Pröll eröffnete neue Bahnunterführung auf der B 17

Weiterer neuralgischer Verkehrsknotenpunkt entschärft

Für die staugeplagten Verkehrsteilnehmer auf der B 17 Neunkirchner Straße beginnt nun eine neue Ära: Nach einer Bauzeit von 16 Monaten und mit Kosten von rund 13,4 Millionen Euro wurde heute von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die neue Bahnunterführung B 17 Wiener Neustadt Süd (Aspangbahn) eröffnet. Für den Landeshauptmann ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität in der Region. Schließlich sei der bisherige Schranken an dieser Eisenbahnkreuzung täglich durchschnittlich drei Stunden geschlossen gewesen. Die neue Bahnunterführung sorge somit auch für eine Abgasreduktion. Das Land investiere allein heuer 500 Millionen Euro in den Straßenausbau, so Pröll. Ein besonderes Anliegen dabei sei die Entschärfung neuralgischer Verkehrsknotenpunkte.

Die neue Unterführung weist pro Richtung jeweils einen Fahrstreifen auf und hat eine Durchfahrtshöhe von 4,7 Metern. Zudem gibt es beidseitig erhöhte Geh- und Radwege, wodurch Fußgänger und Radfahrer nicht dem aufgewirbelten Spritzwasser ausgesetzt sind. Die Bahnunterführung und die notwendigen drei Brücken wurden in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wiener Neustadt, den ÖBB und dem Land Niederösterreich errichtet. Auf der Landesstraße B 17 sind derzeit täglich rund 15.000 Kraftfahrzeuge unterwegs.


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