05.05.2006 | 12:04

Strahlentherapie am Landesklinikum Krems

Zubau schreitet voran

Im Landesklinikum Krems wird derzeit an der Realisierung des Zubaus der Abteilung für Strahlentherapie gearbeitet. In Zukunft sollen hier täglich etwa 100 Bestrahlungen mit modernsten Geräten durchgeführt werden können. Der Zubau wird voraussichtlich im August dieses Jahres eröffnet; die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 21 Millionen Euro. „In den nächsten Jahren investieren wir zum Wohle der niederösterreichischen Bevölkerung in den Ausbau der Spitzenmedizin rund 800 Millionen Euro“, betont dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Der Zubau soll beitragen, Krems zu einem überregional bedeutenden Zentrum für die Strahlentherapie von Tumor-Erkrankungen zu machen. Es werden an diesem Standort künftig ÄrztInnen, MedizinphysikerInnen, StrahlentherapietechnikerInnen, RadiologietechnologInnen und Pflegekräfte in enger Abstimmung mit anderen Fachdisziplinen zusammenarbeiten. Bei der Planung des Zubaus wurde auch großer Wert auf die Sicherheitsbestimmungen gelegt, um allen MitarbeiterInnen einen hochmodernen und sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Hinsichtlich der Behandlung kommen im Kremser Landesklinikum zukünftig innovative Verfahren zum Einsatz, die eine gezielte Tumorbestrahlung ermöglichen. Gesundes Gewebe kann dank dieser neuen Verfahren weitgehend geschont werden.

Die Strahlentherapie zählt zu den sich am raschesten entwickelnden medizinischen Disziplinen. Durch kontinuierliche Verbesserungen der Technik bzw. der Durchführung der Strahlentherapie können Nebenwirkungen zusehends vermindert und die Lebensqualität von TumorpatientInnen verbessert werden. Neben Operation und Chemotherapie ist die Strahlentherapie die wirksamste und am häufigsten eingesetzte Behandlungsmethode gegen Krebs; rund die Hälfte aller Krebs-PatientInnen wird auf diese Art und Weise behandelt. In Niederösterreich erkranken jedes Jahr etwa 7.240 Menschen an Krebs, von denen in ihrem Krankheitsverlauf 60 Prozent mittels Strahlenbehandlung therapiert werden.

Nähere Informationen: Landesklinikum Krems, Barbara Karner-Einzinger, Telefon 02732/804-4281, e-mail: presse@krems.lknoe.at.


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