20.04.2006 | 15:31

5.000. Dialysebehandlung am Landesklinikum Baden

Auch Nierenambulanz eingerichtet

In der 2003 eröffneten Dialysestation des Landesklinikums Thermenregion Baden wurde vor kurzem die 5.000. Dialysebehandlung durchgeführt. Aus diesem Anlass fand sich auch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka vor Ort ein. „Selbstverständlich können wir auch in Zukunft die Versorgung der Dialysepatientinnen und -patienten in der Thermenregion sicherstellen, da bereits jetzt eine entsprechend langfristige Planung von Dialyseplätzen seitens des Landes Niederösterreich erfolgt ist“, betonte Sobotka dabei.

Die Dialysebehandlung ist eine Nierenersatztherapie, die im Volksmund als „Blutwäsche“ bekannt ist. Sie dient dazu, schädliche Schadstoffe aus dem Körper zu entfernen, wenn die Nieren versagen. Die Ursache für das Nierenversagen ist sehr häufig ein „Diabetes mellitus“, seltener bestehen etwa angeborene Nierenerkrankungen. DialysepatientInnen müssen in der Regel drei Mal pro Woche etwa fünf Stunden mit einer „Dialysemaschine“ behandelt werden. Aktuell werden in Baden 37 DialysepatientInnen betreut. Seit der Inbetriebnahme der Dialysestation in diesem Landesklinikum erhöht sich die Zahl der hier wegen Nierenversagens betreuten PatientInnen jährlich um 5 bis 10 Prozent.

Neben der Dialysestation wurde im Landesklinikum Baden eine Nierenambulanz eingerichtet, wo Nierenerkrankungen jeglicher Art behandelt werden können. Auch mit den niedergelassenen ÄrztInnen der Region oder mit dem Transplantationszentrum des Wiener Allgemeinen Krankenhauses besteht eine enge Zusammenarbeit.

Nähere Informationen: Landesklinikum Thermenregion Baden, Nikolaus Jorda, Telefon 02252/205-240, e-mail nikolaus.jorda@baden.lknoe.at.


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