04.04.2006 | 12:03

NÖ Wohnbauförderung sagt Abwanderung den Kampf an

Finanzielle Unterstützung für Bewohner von Waldviertler Gemeinden

Für Abwanderungsgemeinden im Waldviertel wurde heute von der NÖ Landesregierung im Rahmen der Wohnbauförderung eine Sonderförderung beschlossen. All jene Gemeinden, die einen Bevölkerungsrückgang von mindestens 2,5 Prozent im Zeitraum von 2001 bis 2005 verzeichnet haben, erhalten eine zusätzliche Unterstützung.

Die Förderung besteht bei der Errichtung eines Eigenheimes wahlweise aus einer 20-prozentigen Erhöhung des Wohnbaudarlehens oder einem einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 3.000 Euro.

Bei Sanierung eines Eigenheimes wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von jährlich 6 Prozent zu den Kreditraten, die für Sanierungsmaßnahmen aufgenommen wurden, bewilligt.

„Jeder Häuslbauer und Sanierer, der in einer der 39 betroffenen Gemeinden im Waldviertel baut, wird diese Förderung erhalten. Damit bieten wir auf der einen Seite einen Anreiz für junge Familien, in der Heimatgemeinde ihre eigenen vier Wände zu errichten, auf der anderen Seite wird damit auch die regionale Wirtschaft belebt“, betonen dazu Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi.

Ziel der Sonderaktion der NÖ Wohnbauförderung ist es, die Region Waldviertel nachhaltig zu beleben. Niederösterreichweit löst die NÖ Wohnbauförderung jährlich 1,2 Milliarden Euro an Investitionen aus und sichert damit 30.000 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe.

„Wir werden dieses Pilotprojekt vorerst nur im Waldviertel durchführen, um auch Erfahrungswerte zu sammeln“, so Sobotka. Das innovative Modell für das Waldviertel ist als befristetes Pilotprojekt für die Jahre 2006 bis 2008 konzipiert.


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