27.02.2006 | 10:56

Neue Naturdenkmäler in der Wachau

Drei Gebiete in Bergern im Dunkelsteinerwald und Rossatz-Arnsdorf

Mit Bescheiden der Bezirkshauptmannschaft Krems wurden jetzt drei Gebiete in den Gemeinden Bergern im Dunkelsteinerwald und Rossatz-Arnsdorf zu Naturdenkmälern erklärt:

Das betrifft zum einen die Umgebung der Ferdinandswarte in der Katastralgemeinde Unterbergern in Bergern im Dunkelsteinerwald mit einem Ausmaß von 4,46 Hektar. An einzelnen Punkten findet man hier den Echten Mehlbeerbaum, den Feld-Ahorn und die Elsbeere, eine Besonderheit bildet der gefährdete Blassgelbe Eisenhut. Unter den Käfern sind der europaweit gefährdete Hirschkäfer und der seltene Große Goldkäfer zu erwähnen.

Auch die „Trockenrasenböschung Rossatz-Kreuzberg“ in der Katastralgemeinde Rossatz in Rossatz-Arnsdorf mit 11.884 Quadratmetern Fläche wurde zum Naturdenkmal erklärt. Der Halbtrockenrasen wird hier von der Aufrechten Trespe und stellenweise von der Flieder-Zwenke dominiert. An felsigen Standorten sind artenreiche, von der Erd-Segge dominierte Silikat-Schwingel-Trockenrasen ausgebildet - die typischen Trockenrasen der Wachau.

Das dritte neue Naturdenkmal ist die „Hangwiese St. Johann“ in der Katastralgemeinde Oberarnsdorf in Rossatz-Arnsdorf mit 5.087 Quadratmetern Fläche. Dieses Gebiet besteht aus einer Waldwiese mit einzelnen Obstbäumen, umgeben von einem schmalen Waldstreifen mit Beständen von Traubeneichen, dem dominierenden Waldtyp auf den Donauhängen der Wachau.

Weitere Informationen: Bezirkshauptmannschaft Krems, Ingrid Gruber, Elisabeth Mang, Telefon 02732/9025-30241 oder 30237.


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