23.02.2006 | 12:34

NÖM-Milchprodukte mit N-Herkunftszeichen

Pröll: „Wo N draufsteht, ist Niederösterreich auch drin“

NÖM-Milchprodukte tragen künftig das N-Logo als sichtbares Herkunftszeichen und garantieren damit, dass die Produktion der Rohstoffe bis hin zur Verarbeitung ausschließlich in Niederösterreich erfolgt. „Wo N draufsteht, ist Niederösterreich auch drin“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei der Präsentation dieser bisher österreichweit einmaligen Initiative.

Die Idee für diese Initiative ist im September des Vorjahres bei einem Besuch des Landeshauptmannes bei der NÖM AG in Baden geboren worden. Rund 4.000 heimische Milchbauern beliefern diesen Molkereibetrieb mit ihrem Rohstoff. Die über 600 Mitarbeiter des Unternehmens stellen daraus über 100 heimische Markenartikel her und verarbeiten an Spitzentagen bis zu einer Million Liter Milch.

„Mit dieser Initiative soll der Konsument auch sehen, dass Niederösterreich heimische Rohstoffe forciert und gleichzeitig Top-Qualität bei den Produkten gewährleistet“, so Pröll. NÖM-Produkte genießen auch international einen exzellenten Ruf: Immerhin gehen bereits 42 Prozent der Produkte in den Export. Für den Landeshauptmann könne man mit dem Herkunftszeichen und mit dieser Kooperation heimische Qualität „international zur Schau tragen“ und gleichzeitig auch für Imagewerbung nutzen.

Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, die auch Haupteigentümer der NÖM ist, unterstrich ebenfalls die Vorreiterrolle des Landes. Damit bleibe die Wertschöpfung für Grundnahrungsmittel in Niederösterreich. Die Raiffeisen-Dachholding hat in Niederösterreich rund 7.000 Beschäftigte an 70 Standorten (ohne Banken).

Alfred Berger, Vorstandssprecher der NÖM AG, meinte, dass rund 65 Millionen Einheiten dieses Logo tragen werden. Die NÖM beliefere mit ihren Produkten bereits ganz Europa, mit Ausnahme Griechenland, was sich jedoch in absehbarer Zeit ändern soll.

Auch der Obmann der Milchgenossenschaft NÖ, Adolf Steiner, zeigte sich erfreut über diese Kooperation, die natürlich auch den Milchbauern helfe. Der EU-Beitritt Österreichs habe vielen Bauern Sorgen bereitet, dank ausgezeichneter Qualität habe man jedoch „Fuß fassen können“.

Weitere derartige Kooperationen schloss der Landeshauptmann nicht aus, vorausgesetzt, das Gesamtprodukt kommt zu 100 Prozent aus Niederösterreich.


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