22.02.2006 | 11:55

NÖ forciert nachwachsende Rohstoffe

Noch heuer das 300. Biomasse-Fernheizwerk

Das Land Niederösterreich wird den Einsatz von erneuerbaren nachwachsenden Energierohstoffen weiter forcieren. In Zukunft sollen die vorhandenen Holzreserven noch massiver genutzt werden. „Das Schlagwort lautet Waldservice für kleinere Betriebe. Das Potenzial für Strom und Wärme ist enorm. Wir werden heuer das 300. Biomasse-Fernheizwerk eröffnen und setzen auf erneuerbare Energieträger bei der Treibstoffproduktion wie zum Beispiel mit der Bioethanolanlage in Pischelsdorf“, betont dazu Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

Der Ausbau der erneuerbaren Energie ist vor allem auch deshalb notwendig, da der Energiebedarf jährlich um zwei bis drei Prozent ansteigt. Nachdem die fossilen Energiereserven begrenzt sind, müssen schon heute die Weichen für die Energieversorgung im Jahr 2020 und darüber hinaus gestellt werden. „Ein breiter Energiemix aus Biomasse, Biogas, Photovoltaik, Wind- und Sonnenenergie soll Niederösterreich unabhängiger von Energieimporten machen. Der Anteil erneuerbarer Energie an der Gesamtenergie liegt derzeit in Niederösterreich bei rund 25 Prozent und soll in den nächsten Jahren nach und nach angehoben werden“, so Plank.

In Niederösterreich steht rund eine Million Hektar Acker- und Grünland zur Verfügung, die Nutzung von etwa einem Drittel dieser Fläche für die Energieproduktion wird angestrebt. Derzeit werden ca. 6.000 Hektar für Biogas genutzt, die Produktion von Bioethanol erfordert eine Fläche von 100.000 Hektar.

Ein wichtiger Faktor sind aber auch die Energieeffizienz und das Energiesparen. Mit dem Bau von Niedrigenergiehäusern wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, Energie effizient einzusparen.

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