16.02.2006 | 12:31

„8-Punkte-Programm“ für Gesundheitswesen in NÖ

Sobotka: PatientInnen-orientierte Versorgung nachhaltig sichern

In Wien informierten heute Bundesministerin Maria Rauch-Kallat und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka über aktuelle gesundheitspolitische Fragen bzw. über die Umsetzung des neuen „Strukturplans Gesundheit“ im Bundesland Niederösterreich.

„Die Gesundheitsreform bringt neue Impulse und eine neue Dynamik im Gesundheitswesen. In den Bundesländern kommt es nun zur Umsetzung; Salzburg hat Anfang Jänner die Umsetzung der Landesgesundheitsplattform gestartet, auch in Niederösterreich wurde bereits begonnen“, erklärte Rauch-Kallat.

„Die Gesundheitsreform des Bundes gibt den Ländern die Möglichkeit, die PatientInnen-orientierte Versorgung nachhaltig abzusichern. Niederösterreich hat die Vorgaben mit dem NÖGUS und der Landeskliniken-Holding aufgenommen“, erläuterte Sobotka.

In Folge stellte Sobotka das diesbezügliche „8-Punkte-Programm“ des Landes Niederösterreich vor. Dieses besteht zunächst aus der bereits erfolgten Einteilung des Landes in fünf Gesundheitsregionen bzw. in der Erstellung einer Versorgungsmatrix, in der Schaffung einer Gesundheitsplattform, die in Niederösterreich vor zwei Wochen gegründet wurde, in einem Ausbauprogramm, in dessen Rahmen das Land insgesamt 800 Millionen Euro für die Spitäler zur Verfügung stellt, sowie in einer „Vernetzung und EDV-mäßigen Strukturierung der Gesundheitslandschaft“.

Weiters soll die Ausbildung der MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen teilweise neu geregelt werden bzw. sollen allein 2006 noch 53 Millionen Euro in die Bereiche Forschung und Spitzenmedizin an verschiedenen Standorten im Land investiert werden. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Gesundheitsvorsorge dar, in deren Rahmen etwa die Spitäler aufgefordert sind, „umfassende Gesundheitszentren zu bilden“. Als Unterstützung dazu habe man in Niederösterreich bereits 2003 die Initiative „Gesünder leben in Niederösterreich – tut gut“ ins Leben gerufen. Ebenso im Programm enthalten ist die neue Finanzierung des Roten Kreuzes bzw. der Rettungsdienste. „Auf diese Weise soll die Gesundheitsreform in Niederösterreich umgesetzt werden“, hielt Sobotka abschließend fest.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon 02742/9005-12319, e-mail christian.raedler@noel.gv.at.


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