31.01.2006 | 10:19

Frauenbach wird neu verlegt

Jetzt beginnen erste Arbeiten

Morgen, Mittwoch, 1. Februar, beginnen die ersten Arbeiten für eine neue Trasse des Frauenbaches: In Bad Fischau-Brunn (Bezirk Wiener Neustadt) wird die Strabag AG Rohre unter die Brunner Straße, die Schneebergbahn und einen Güterweg, der zur Kläranlage des „Gemeindeabwasserverbandes Raum Hohe Wand-Steinfeld“ führt, durchpressen. Diese Arbeiten kosten etwa 50.000 Euro und werden etwa einen Monat dauern.

Diese Rohrleitung öffnet dem Frauenbach ein neues Gerinne: Der Frauenbach floss bis etwa 1970 auf den letzten Metern auf einem Damm, der von dort großflächig ausgehobenen Schottergruben verschont geblieben war. Der Damm wurde aber durchstochen; seither endet der Frauenbach mit einem Wasserfall in einer ehemaligen Schottergrube.

Besonders seit dem letztem Grundwasser-Hochstand bemüht sich nicht nur die Marktgemeinde Bad Fischau-Brunn, sondern auch die Stadtgemeinde Wiener Neustadt um eine Lösung, die jetzt vorliegt: Der Frauenbach soll, so das Projekt, über ein neu herzustellendes Gerinne mit rund drei Kilometern Länge und einer Höchstmenge von 1,5 Kubikmetern Wasser pro Sekunde zuerst bei der Kläranlage in den dort fließenden Prossetbach und dann in die Warme Fischa münden. Die Ausleitung des Frauenbachs soll an der Grenze zwischen den Gemeinden Bad Fischau-Brunn und Weikersdorf am Steinfelde erfolgen. Zuerst soll der Frauenbach nach Nordwesten geführt werden, dann nach Nordosten.

In ein bis zwei Jahren soll mit Kosten von rund 1,2 Millionen Euro die seit Jahrzehnten unterbrochene Verbindung von Frauenbach und Warmer Fischa wieder hergestellt werden. Diese Kosten trägt zu 50 Prozent der NÖ Landschaftsfonds, den Rest teilen sich die Marktgemeinde Bad Fischau-Brunn, das Land Niederösterreich und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Weitere Informationen: Dipl.Ing. Hans Rosmann, Telefon 02622/9025-10705.


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