09.01.2006 | 09:58

Broschüre informiert über Streumittel und ihre Auswirkungen

Wichtige Tipps der „umweltberatung“ zu Eis und Schnee

Der Winter sorgt nicht nur für schöne Landschaften, er bringt auch die Mühen des Schneeräumens und Rutschgefahr. Um die Suche nach möglichst umweltschonenden Methoden im Umgang mit Eis und Schnee zu erleichtern, hat „die umweltberatung“ eine Broschüre mit den Auswirkungen der gebräuchlichsten Streumittel zusammengestellt. Dazu gibt es allgemeine Empfehlungen rund um Schneeräumung, die Salzstreuung und Fahrverhalten. Weiters ist ein eigenes Kapitel den gesetzlichen Anforderungen und Haftungsfragen gewidmet. Zielgruppe der Publikation sind Gemeinden, Hausbesitzer und Hausmeister.

Umweltschäden durch intensive Salzstreuung sind besonders in den Städten an den Blättern geschädigter Alleebäume sichtbar. Auch außerhalb der Stadt ist der Einfluss der Salzstreuung durch stark erhöhte Chloridwerte im Grundwasser zu erkennen. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen von Streumitteln sind die Beeinträchtigung der Böden, die Verätzungsgefahr für Haustierpfoten, die Staubbelastung der Luft sowie verstärkte Korrosion von Betonbauteilen, Stahlträgern und Kfz-Karosserien. Streumittel sollten daher nur zu den Zeitpunkten und an den Stellen, wo sie tatsächlich nötig sind, und in den geringst möglichen Mengen eingesetzt werden.

Der neue Folder „Eis und Schnee“ steht auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Downloaden bereit.

Nähere Informationen und Bestellung: „die umweltberatung“, Telefon 02742/718 29.


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