05.01.2006 | 09:52

Checkliste über mögliche Gefahrenstellen am Schulweg

Initiative des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ)

Für über 200.000 niederösterreichische Schülerinnen und Schüler beginnt nächste Woche wieder der Schulalltag. In diesem Zusammenhang hat der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) die Checkliste „Mögliche Gefahrenstellen am Schulweg“ herausgebracht, die Eltern dabei unterstützt, die Sicherheit der Kinder auf dem Weg zur Schule zu erhöhen. Die angeführten Tipps reichen vom richtigen Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln über rechtzeitiges Aufstehen am Morgen bis zum Tragen heller Kleidung. Die größtmögliche Verkehrssicherheit für Schulkinder kann dabei vor allem durch die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrkräften, Schulen, Gemeinden, Verkehrsunternehmen und Bezirkshauptmannschaften erreicht werden. Mittlerweile machen auch viele Lehrkräfte von sich aus die Themen Verkehrssicherheit und Mobilität zum Inhalt ihres Unterrichts.

Bei Fragen zu ungeregelten Kreuzungen entlang des Schulweges, fehlenden Gehwegen und zu hohen Tempolimits ist der Bürgermeister bzw. das Verkehrsamt zuständig. Probleme mit zuviel Autoverkehr in der direkten Schulumgebung oder zu wenigen Schülerlotsen bei Straßenübergängen sind der jeweiligen Schulleitung zu melden. Für Angelegenheiten, die den öffentlichen Verkehr betreffen, ist das jeweilige Verkehrsunternehmen zuständig. Das Gewicht eines derartigen Anliegens steigt, je mehr Eltern dieses unterstützen.

Viele Jugendliche werden auch nahezu täglich von den Eltern mit dem Auto vor dem Schultor abgesetzt. Die Folge ist eine unbefriedigende Verkehrssituation vor den Schulen, die das Gefahrenrisiko für jene Schüler erhöht, die zu Fuß unterwegs sind. Außerdem wird dadurch den Schülern die Möglichkeit genommen, selbstständig Mobilität zu erlernen.

Nähere Informationen und Bestellung der Checkliste: Verkehrsclub Österreich, Telefon 01/893 26 97, www.vcoe.at.


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