29.12.2005 | 09:14

Kremser Strahlentherapie nimmt im Mai 2006 Vollbetrieb auf

Mehr als 1.000 Patienten pro Jahr

Für Patienten aus Niederösterreich wird sich der Zugang zur Strahlentherapie ab Frühjahr 2006 wesentlich verbessern, wenn - voraussichtlich im Mai - die Kremser Strahlentherapie ihren Vollbetrieb aufnehmen wird. Bereits jetzt wurde der Vorstand der neuen Abteilung am Krankenhaus Krems bestellt: Prim. Mag. Dr. Anja Bayerl, zuletzt Oberärztin in der Abteilung für Radioonkologie und Strahlentherapie am Krankenhaus Wiener Neustadt, nimmt am 31. Dezember offiziell ihre Arbeit in Krems auf.

Baubeginn für die Strahlentherapie Krems war im Frühjahr 2004, die Kosten belaufen sich auf 21 Millionen Euro. Bei einer Kapazität von 27 Betten können 1.000 bis 1.200 Patienten pro Jahr betreut werden; das Einzugsgebiet umfasst 750.000 Menschen im nördlichen und westlichen Niederösterreich sowie im Zentralraum.

Mit den technischen Vorarbeiten liegt man in Krems voll im Zeitplan. Die Bestrahlungsgeräte und bildgebenden Systeme (CT, Simulator, C-Bogen) sind bereits installiert und im Rahmen eines Probebetriebes seit Oktober nach Ö-Normen abgenommen. Mit Jahreswechsel erfolgt die Übergabe der Einrichtung sowie die Kommissionierung der Großgeräte; als letzter Schritt vor der Inbetriebnahme erfolgt ein ausführliches Training der Mitarbeiter an allen Systemen.

Nähere Informationen beim Magistrat der Stadt Krems unter 02732/801-227 und 223, Ursula Altmann, e-mail presse@krems.gv.at.


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