27.12.2005 | 12:06

Sozial-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav zieht Bilanz

„Im Pflegebereich den Wohlfühlcharakter heben“

Mit 2005 neige sich ein Jahr dem Ende zu, das für den niederösterreichischen Pflegebereich ein ganz besonders umfangreiches gewesen sei, mit vielen Höhepunkten, aber auch mit wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft, betonte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav heute im Landes-Pensionisten- und Pflegeheim in Mödling. Mit der Übernahme des ProSenior-Heims Hainburg durch das Land, der Eröffnung des ausgebauten „Rosenheims“ in Tulln und des neuen Seniorenzentrums in Pressbaum habe man „neue Maßstäbe in der regionalpolitischen Entwicklungsarbeit gesetzt“.

Zusätzlich biete die Weiterentwicklung der Hauskrankenpflege, der Ausbau des Hospiz-Palliativ-Netzes und der künftig steigende Bedarf an Pflegepersonal auf Grund der Überalterung der Bevölkerung eine große Chance für den heimischen Arbeitsmarkt. Diese guten Erfolge seien Auftrag und Verpflichtung, den erfolgreich eingeschlagenen Kurs weiterzugehen. Ziel für die Zukunft sei es, die nachhaltigen Beschäftigungseffekte im Pflegebereich für Niederösterreich zu nutzen, damit das Land auch künftig eine „Vorreiterrolle“ im Dienstleistungsangebot für Pflegebedürftige einnehmen könne.

Für Bohuslav sollen Menschen, die sich entschließen, ihren Lebensabend in einem niederösterreichischen Heim zu verbringen, das Gefühl haben, hier zu Hause zu sein. Schwerpunkt für 2006 sei es, die Lebensqualität und den Wohlfühlcharakter für die Bewohner ständig zu verbessern und auch die Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der Häuser zu erweitern. Damit wolle man ein Gefühl der Sicherheit für die ganz persönlichen Lebensumstände vermitteln. Mit Investitionen von über 150 Millionen Euro werde es 2006 gelingen, das flächendeckende Netz an zeitgemäßen Einrichtungen weiter auszubauen, zeigte sich Bohuslav überzeugt. Die moderne und großzügige Ausstattung der Heime gebe auch den Mitarbeitern eine gute Basis „für ihren schweren, verantwortungsvollen Job“.

Zudem sieht Bohuslav in den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern eine enorme Bereicherung für die Heimbewohner: zum einen, weil hilfsbedürftige Menschen in Gefahr seien, von der Gesellschaft vergessen zu werden, zum anderen, da durch die Freiwilligen verdeutlicht werde, dass es „Menschen gibt, die für andere da sind“.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Florian Aigner, Telefon 0676/812 12199.


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