05.12.2005 | 09:11

LH Pröll zur Adventzeit

Auf jene nicht vergessen, denen es nicht so gut geht

Als eine Zeit der Besinnung, der Einkehr und der Stille bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ“ die Adventzeit, die vor allem auch dazu genutzt werden sollte, um ein wenig innezuhalten und nachzudenken. Nachzudenken darüber, „wo stehe ich, wo bewege ich mich und was kann ich an mir selber korrigieren“, so der Landeshauptmann.

Für die Volkskundlerin Dr. Ilona Horetzky ist die Adventzeit heute vor allem auch eine Dekorationszeit, trotzdem werden vielerorts der unverfälschte Sinn und gewachsene Traditionen gepflegt. Dazu gehören auch Krippen. Um dieses Brauchtum kümmert sich beispielsweise der Hollabrunner Krippenbauverein, wo man diesem Hobby nachgehen kann und Krippen hergestellt werden. Ein besonderes Brauchtum pflegt ein Verein in Traismauer mit dem Krippenspiel, das aus einem biblischen und einem volkskundlichen Teil besteht. Ruhe und Einkehr kann man aber auch in Stiften und Klöstern finden, wo zur Adventzeit abseits des Kommerziellen eine Vielzahl an Veranstaltungen angeboten wird.

Die Adventzeit sei heute, so der Landeshauptmann, immer mehr „eine Zeit der Versuchung“. Nicht zuletzt deshalb sollte die Adventzeit als Chance gesehen werden, über die äußere Ruhe zur inneren Ruhe zu finden. Und zur Adventzeit sollte man auch nicht auf jene Menschen vergessen, denen es nicht so gut geht und „die unsere Hilfe, unsere Zeit und unsere Zuwendung brauchen“, so Pröll abschließend.


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