06.10.2005 | 14:28

Hochwasserschutz für Amstetten

Am Lewingbach sind drei Rückhaltebecken geplant

Die Siedlungen im Amstettner Ortsteil Eisenreichdornach und das Gewerbegebiet entlang der Wiener Straße wurden in der Vergangenheit - zuletzt im August 2002 – immer wieder vom Lewingbach überflutet. Die Hochwassergefahr soll jetzt durch die Errichtung von drei Regenrückhaltebecken am Lewingbach bzw. dessen Zubringer sowie durch den teilweisen Ausbau des Gerinnes in Eisenreichdornach entschärft werden. Es ist geplant, zwei Becken an den Zuflüssen des Lewingbaches oberhalb von Eisenreichdornach zu errichten, das dritte weiter unten südlich der Ortschaft. Der Hochwasserabfluss im Lewingbach bei einem 100-jährigen Ereignis beträgt rund 13 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Durch drei Rückhaltebecken mit Erddämmen, mit einer flachen Böschungsneigung und einer Kronenbreite, welche das Befahren ermöglicht, soll der Abfluss auf etwa zwei Kubikmeter Wasser pro Sekunde vermindert werden.

Die Gesamtkosten dafür betragen rund 2,2 Millionen Euro und werden zu 40 Prozent vom Bund, zu 40 Prozent vom Land Niederösterreich und zu 20 Prozent von der Stadt Amstetten getragen. Derzeit laufen mit den Eigentümern Gespräche über die Höhe der Grundablösen. Der Baubeginn steht noch nicht fest.

Weitere Informationen: Ingenieurgemeinschaft Umweltprojekte, Telefon 1/523 24 10, www.umweltprojekte.at.


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