26.09.2005 | 10:25

Zuschüsse erleichtern Behebung von Katastrophenschäden

Onodi: Mehr als 211.000 Euro fließen an Gemeinden

Hochwasserschäden oder Murenabgänge richten immer wieder enorme Schäden an. Neben Privathaushalten und Wirtschaftsbetrieben sind vor allem auch Gemeinden davon betroffen. „Die finanzielle Situation vieler Gemeinden ist an und für sich schon nicht leicht. Die Ausgaben für Infrastruktur, Gesundheit, Soziales oder Schulen stellen die Kommunen vor große Herausforderungen. Kommen dann noch Schäden durch Elementarereignisse hinzu, ist für viele Kommunen die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht“, so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Vom Land Niederösterreich wurden nun insgesamt 211.348,80 Euro an Zweckzuschüssen des Bundes zur Förderung der Behebung von Katastrophenschäden im Vermögen der Gemeinden freigegeben.

Die bewilligte Summe teilt sich auf 24 Gemeinden auf und dient zur Instandsetzung nach Schäden an Straßen nach Hochwässern oder Vermurungen. Die Schadensfälle beziehen sich alle auf Frühjahr und Sommer 2004. Zum Glück war Niederösterreich in den letzten Jahren nicht in dem Ausmaß von Naturkatastrophen betroffen wie beispielsweise in den Jahren 1997 oder 2002. Dennoch sind die Schäden beträchtlich und stellen für die Betroffenen eine massive finanzielle Belastung dar. Onodi: „Gerade Straßen und Einrichtungen der kommunalen Infrastruktur müssen so schnell wie möglich wieder in Stand gesetzt werden. Die Förderungen von Seiten des Bundes und des Landes sind hier eine wichtige Hilfe für die Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.“


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