19.09.2005 | 14:58

Architekturpreis 2005 für „Das beste Haus“

42 Projekte kommen aus NÖ, „Haus Schilk“ Sieger

Im Vorjahr schrieb die s Bausparkasse gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Kunst und Medien und dem Architekturzentrum Wien erstmals den Architekturpreis „Das beste Haus“ für Einfamilienhäuser aus. In einem Pressegespräch in der St. Pöltner Innenstadt wurden heute die Preisträger vorgestellt. Gesprächspartner waren Staatssekretär Franz Morak, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, Wolfgang Just (Generaldirektor der Sparkasse NÖ Mitte West AG), Franziska Leeb (ORTE-Architekturnetzwerk NÖ) und Josef Schmidinger (Generaldirektor der s Bausparkasse).

Der Jury lagen für den Architekturpreis 220 Projekte zur Beurteilung vor, davon 42 aus Niederösterreich. In Niederösterreich ging das Projekt „Haus Schilk“ in Felixdorf, von der Architektengruppe Herzog_Hrabal ZT OEG konzipiert, als bestes Haus hervor. Zusätzlich wurden drei weitere niederösterreichische Eigenheime im Vorfeld von der Jury auf eine Shortlist gesetzt. Die von der s Bausparkasse und dem Staatssekretariat für Kunst und Medien gestiftete Preissumme betrug insgesamt 45.000 Euro, das sind je 2.500 Euro für Architekten und Bauherrn. Die Siegerhäuser werden jetzt u. a. in den niederösterreichischen Sparkassen gezeigt.

Das Einfamilienhaus gilt als beliebteste Wohnform Österreichs. 2003 wurden in Österreich 15.567 Ein- und Zweifamilienhäuser fertig gestellt. „Die Sehnsucht nach einem Einfamilienhaus ist nach wie vor ungebrochen“, betonte Morak. Österreich würde sich ab sofort „über seine Architekturlandschaft definieren“. Man wolle „Österreich auch zum internationalen Mittelpunkt der Architektur machen“.

Wenn der Kunde das Bewusstsein von einer qualitätvollen Architektur habe, dann werde er oder sie auch bereit sein, das von den Wohnbaugenossenschaften, von den Gemeinden und von den Planern einzufordern, argumentierte Sobotka. Der Architekturpreis 2005 werde jedenfalls eine folgenreiche Wirkung haben. Mehr Qualitätsbewusstsein bedeute aber auch, dass sich der Architekt stärker mit dem Landschaftsplaner auseinandersetzen müsse.

Weitere Informationen: www.dasbestehaus.at.


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