16.09.2005 | 14:10

LH Pröll übergab Rainer-Siedlung in St. Pölten

Ein städtebauliches Symbol der Landeshauptstadt

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll übergab heute die Rainer-Siedlung in St. Pölten am Traisenufer direkt gegenüber dem Regierungsviertel an ihre zukünftigen Benützer. Auch Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka als Wohnbaureferenten des Landes waren bei der Übergabe der Schlüssel anwesend.

Die Rainer-Siedlung mit 160 Wohnungen und 243 Garagenstellplätzen wurden von der „Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft e. Gen. m. b. H. in St. Pölten“, der „Gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft ‚Alpenland’ reg. Gen. m. b. H.“ und der „WET – ‚Wohnungseigentümer’ gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m. b. H.“, errichtet.

Mit rund 400 Kleingärtnern waren Gespräche wegen der zukünftigen Verwendung der Grundstücke als Landhausareal geführt worden, erinnerte sich Landeshauptmann a.D. Mag. Siegfried Ludwig, der für die drei Bauträger die die Begrüßung vornahm.

Landeshauptmann Pröll lobte den – vor einiger Zeit verstorbenen – Roland Rainer als einer der ganz großen Architekten in Österreich und in Europa. Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen sei diese Siedlung ein „städtebauliches Symbol in der Landeshauptstadt geworden, gemeinsam mit dem Regierungsviertel“. Deshalb hätten sich zahlreiche Experten aus den verschiedensten Ländern hier eingefunden, um vor Ort sich selbst ein Zeugnis zu geben, wie zeitgenössische Architektur und die Tendenz im Bauen von Verwaltungseinrichtungen bis hin zur Gestaltung von persönlichen Lebensbereichen aussehe.

Die Landeswohnbauförderung habe Wohnen als ein sozialpolitisches Ziel festgelegt, meinte Pröll weiter. Kein zweiter Bereich löse so flächendeckend wirtschaftspolitische Effekte aus wie die Wohnbauförderung. Das Land biete dabei in der jetzt neu gestalteten Landeswohnbauförderung ganz spezielle Gestaltungsnormen an, die orts- und landschaftsgebunden, also in der Nachhaltigkeit begründet sind.

Als Erinnerung an Architekt Roland Rainer wurde in der „Gartenstadt“ auch eine Gedenktafel enthüllt.


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