13.09.2005 | 12:36

Naturnaher Wald im Nationalpark Thayatal

Nächste Exkursion am 18. September

Im Nationalpark Thayatal wurden 1999 die Waldbestände untersucht und auf ihre Naturnähe hin charakterisiert. Auf Grund der bei dieser Untersuchung gesammelten Daten wurde im Anschluss ein Konzept erstellt, das der Frage nachging, wie naturferne Forste wieder in naturnahe Waldtypen umgewandelt werden könnten. Der darauf folgende Umwandlungsprozess konnte in Teilbereichen abgeschlossen werden; das Ergebnis kann ab sofort von den BesucherInnen des Nationalparks besichtigt werden.

Die Umwandlungen äußern sich in erster Linie im Verschwinden von Fichten oder anderen Nadelhölzern sowie parallel dazu im Auftreten von Holunder- und Brombeersträuchern, Waldreben oder auch Birken. Zudem beginnen sich Hainbuchen, Feldahorn und Linden im Areal des Nationalparks durchzusetzen. Von den Schlägerungen, die im Rahmen dieser Umwandlung vor fünf Jahren vor Ort getätigt wurden, gibt es heute keine Spuren mehr.

In diesem Zusammenhang werden im Nationalpark Thayatal immer wieder spezielle Führungen angeboten. Die nächste entsprechende Veranstaltung stellt am Sonntag, 18. September, um 14 Uhr die Exkursion mit dem Titel „Wilde Natur – Süßer Genuss“ dar. Dabei werden sowohl der Nationalparkwald als auch dessen „kostbare“ Natur vorgestellt. Konkret werden im Rahmen einer dreieinhalbstündigen „Wildobst-Wanderung“ die bekannten und auch die weniger bekannten Früchte des Waldes sowie Rezepte für deren richtige Verarbeitung und Tipps zu ihrer Konservierung präsentiert.

Nähere Informationen: Nationalpark Thayatal, Telefon 02949/7005-0, e-mail office@np-thayatal.at, www.np-thayatal.at.


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