13.09.2005 | 10:07

Für Projekte mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen

Konferenz in Bratislava/Slowakei sucht neue Wege

Am 22. September wird in Bratislava (Slowakei) eine Konferenz im Rahmen der Initiative „ Neue Wege bei der Realisierung von Projekten mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen“ abgehalten. Dieses EU-Projekt wurde vom Land Niederösterreich sowie vom österreichischen und slowakischen Umweltministerium ins Leben gerufen. Von niederösterreichischer Seite werden zwei Experten beim Amt der NÖ Landesregierung, nämlich Dr. Gottfried Krasa (Leiter der Abteilung Umweltrecht) und Dipl.Ing. Christian Popp (Stellvertretender Abteilungsleiter Gesamtverkehrsangelegenheiten), sowie Mag. Karin Chladek von der Bürgerinitiative Marchfeld referieren.

Die transnationale Bürgerbeteiligung stellt bei Bauvorhaben mit grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen, wie Straßen- und Eisenbahnprojekte, Errichtung von Einkaufszentren, Betriebsansiedlungen oder Energiegewinnungsanlagen, ein wichtiges Planungsinstrument dar. Die Tagung soll nun dazu beitragen, die Koordination zwischen den einzelnen Bürgerinitiativen zu verbessern und ihnen für zukünftige Projekte eine gemeinsame Diskussions- und Entscheidungsplattform im Sinne einer „Kultur der Beteiligung“ zur Verfügung zu stellen. Schon im Juni fand die Start-Up-Konferenz in Orth an der Donau statt, weitere Aktivitäten werden noch folgen.

Grundlage sind die EU-weit in Geltung stehenden Espoo- und Aarhus-Konventionen, die neue Wege bei der Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten vorgeben.

Nähere Informationen: Austrian Environmental Expert Group, Telefon 01/478 34-00, e-mail aeeg@aon.at, www.espoo-ce.org.


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