24.08.2005 | 10:37

NÖ Katastrophenhilfsdiensteinheit in Marsch gesetzt

141 Niederösterreicher helfen in Tirol

Die dramatischen Hochwasser-Ereignisse in den westlichen Bundesländern haben den NÖ Landesfeuerwehrverband veranlasst, Unterstützung und Hilfe durch den Katastrophenhilfsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes anzubieten. Die Tiroler Feuerwehren haben in den gestrigen Abendstunden um Einsatzkräfte, insbesondere mit schweren Pumpenaggregaten, ersucht.

Daraufhin wurde in den Nachtstunden eine Katastrophenhilfsdiensteinheit aus 141 Mann gebildet und um 1 Uhr mit 31 Fahrzeugen Richtung Tirol in Marsch gesetzt, um die Tiroler Kameraden bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Die Einheit soll im Lauf des Tages voraussichtlich im Paznauntal eingesetzt werden.

Unter dem eingesetzten Gerät befinden sich Hochleistungspumpen mit Minutenleistungen zwischen 3.000 und 5.000 Litern samt dazugehörigen Generatoren mit Leistungen zwischen 100 und 200 kVA ebenso wie multifunktionale Einsatzfahrzeuge mit Kran und Seilwinden.

Das Personal besteht aus erfahrenen Feuerwehrmitgliedern aus allen Teilen des Landes, die diese Aufgabe freiwillig und in ihrer Freizeit übernommen haben. Zum Einsatz gelangen Feuerwehren aus Groß Weikersdorf, Neulengbach, St. Pölten, Hohenberg, Kernhof, St. Aegyd, Hainfeld, Gars, Oberwaltersdorf, Möllersdorf, Gumpoldskirchen, Mödling, Stratzing, Neustift, Waidhofen, Wieselburg, Melk, Matzleinsdorf, Emmersdorf, Amstetten, Ullmerfeld und aus der Landes-Feuerwehrschule.

Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung/Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz unter 02742/9005-16662, Ing. Franz Schuster.


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